US-Schockrocker Marilyn Manson (52) hat sich nach Vorwürfen von Körperverletzung bei einem Auftritt im Jahr 2019 den Behörden gestellt. Die Polizei in Gilford (US-Staat New Hampshire) hatte im Mai bekanntgegeben, dass ein Haftbefehl gegen den Musiker vorliege. Manson sei nun vorige Woche in Los Angeles vorstellig geworden, teilte der Polizei-Chef von Gilford, Bean Burpee, am Donnerstag der Zeitung USA Today und anderen US-Medien mit. Gegen Kaution kam der Musiker frei. Der Fall soll im August in New Hampshire vor Gericht gehen.
Vorwurf: Kamerafrau bespuckt
Der Haftbefehl geht auf einen Vorfall mit einer Kamerafrau bei einem Konzertauftritt des Rockers im August 2019 in Gilford zurück. Nach US-Medienberichten soll der Rocker bei dem Konzert eine Filmkamera bespuckt haben. «TMZ.com» veröffentlichte ein kurzes Video von einem Spuckvorfall. Drei Konzertgänger beschrieben im Interview der Zeitschrift «People», dass eine Kamerafrau mehrfach bespuckt worden sei. Mansons Anwalt Howard King bezeichnete die Vorwürfe im Mai als «lächerlich». Es sei bekannt, dass Manson auf der Bühne gerne provoziere, «besonders vor der Kamera», sagte King.
