Eine Frau aus dem Irak hat insgesamt schon 43 Schönheitsoperationen hinter sich, weil sie wie Barbie aussehen wollte! Die 29-jährige Dalia Naeem arbeitet in ihrer Heimatstadt Bagdad als Moderatorin.
Einem Bericht zufolge hat die Irakerin bereits mehrere Tausend Dollar ausgegeben, um sich ihren Traum zu erfüllen und wie Barbie auszusehen.
Dutzende Schönheitsoperationen – um wie Barbie auszusehen
Berichten zufolge soll sich der Social-Media-Star allein in den letzten Monaten mehreren Eingriffen unterzogen haben. Die Rede ist vom Aufspritzen der Lippen bis hin zu Brustimplantaten.
Mittlerweile hat sie damit immerhin erreicht, dass einige Fans sie aufgrund ihrer blonden Haare und ihrer markanten Gesichtszüge tatsächlich als „irakische Barbie“ bezeichnen.
Hater nennen sie „Zombie“ oder „Teufelsbarbie“
Doch einige Hater in dem streng religiösen Land vergleichen ihr Aussehen stattdessen mit dem eines „Zombie“ oder nennen sie gar „Teufelsbarbie“. Doch das ist eine Minderheit, denn Dalia Naeem hat in den sozialen Medien mittlerweile eine beachtliche Fangemeinde mit fast einer Million Followern auf Instagram und mehr als 44.000 auf TikTok angehäuft. Und sie bekommt Komplimente aus der ganzen Welt. Eine Krankenschwester aus Australien liebt ihren „Plastikpuppen-Vibe“.
In einem kürzlich aufgenommenen Video sieht man Dalia neben ihrem Visagisten posieren, der ihr Komplimente macht und sagt: „Du siehst so schön aus, meine Liebe. Wie Barbie.“ Dalia mit ihrer eher kleinen Nase, riesigen Lippen und buschigen Augenbrauen gibt das Kompliment an ihn zurück: „Dein Make-up ist Barbie.“
Was für manche seltsam wirkt, ist im Irak emanzipatorisch
Doch auch wenn die Iraker-Barbie viele Leute aufregt, ist Dalia Naeem tatsächlich erfolgreich und arbeitet als Moderatorin und Schauspielerin, die in ihrem Heimatland in TV-Shows mitwirkt. Sie lebt im Bezirk Adhamiyah in der irakischen Hauptstadt, die mittlerweile zwar ruhiger geworden ist, aber weiterhin von Terroranschlägen erschüttert wird. Ihr extravaganter Lebensstil und das aufreizende Styling stoßen im Irak vor allem auf die Kritik religiöser Hardliner.


