Die Darmgesundheit eines Menschen könnte einen Einfluss darauf haben, wie schwer eine Covid-19-Erkrankung verläuft. Dies geht aus einem Bericht des Merkur hervor, der sich auf eine Studie der Universität Korea in Seoul bezieht. „Eine Dysbiose und der damit einhergehende undichte Darm können die Schwere der Infektion verschlimmern, weil das Coronavirus an die Oberfläche des Darmepithels und in besonders ernsten Fällen durch den Blutstrom zu den inneren Organen gelangen kann“, heißt es vom Autor der Studie, Dr. Heenam Stanley Kim.
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Dies würde erklären, warum Industrienationen besonders schwer von Corona betroffen sind. Denn: In diesen Ländern werden oftmals stark verarbeitete Lebensmittel verzehrt, die wenig Ballaststoffe enthielten. Diese Ernährungsweise ist eine der wesentlichen Ursachen „für ein schlechtes Darmmikrobiom und kann so möglicherweise auch ein Grund sein, weswegen diese Länder besonders stark von der Pandemie betroffen sind“, heißt es in dem Bericht. Kim zufolge scheint es einen „klaren Zusammenhang zwischen dem veränderten Darmmikrobiom und einer schweren Covid-19-Erkrankung zu geben.“
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