Das Wetter in Berlin lässt es erahnen, die Bilder vom sächsischen Fichtelberg verdeutlichen es: Der Sommer in Deutschland dürfte hiermit endgültig vorbei sein. Auf dem 1215 Meter hohen Berg im Erzgebirge sind die ersten Schneeflocken gefallen.
„Die Station hat am Morgen Schneefall gemeldet“, sagte Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Samstagmorgen. Auf dem relativ warmen Boden und bei einer Lufttemperatur von 0,5 Grad blieb laut DWD allerdings zunächst nur wenig Schnee auf Sachsens höchstem Berg liegen. In weiten Teilen des Bundeslandes regnete es in der Nacht zu Samstag.
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Für ganz Deutschland sagte der DWD Regen, kräftigen Wind und Temperaturen um die 15 Grad voraus. „Die Tiefs Wicca und Xyla sorgen für das erste herbstlich anmutende Wochenende des Jahres“, sagte ein DWD-Meteorologe am Freitag in Offenbach.
Diese Aussicht gilt auch für Berlin. Bis einschließlich Montag soll es nass, kalt und herbstlich werden. Schnee wird es hier jedoch nicht geben. Ganz anders in Österreich und der Schweiz, wo Niederschläge und ein Kälteeinbruch zu einem frühen Wintereinbruch geführt. In Montana im Wallis fielen 25 Zentimeter Schnee - ein Rekord, wie der Wetterdienst SRF Meteo am Samstag zusammen mit dem Foto eines Schneemanns twitterte. In Davos in Graubünden seien es 26 Zentimeter Schnee gewesen.
In den Bergen fällt im #September selten so viel #Schnee❄️. Sogar #Neuschnee-Rekord🥇 in #Montana/VS mit 25 cm. Auch die 26 cm in #Davos/GR wurden in der Vergangenheit nur selten übertroffen. #Wintereinbruch ^is pic.twitter.com/x9yY06A49O
— SRF Meteo (@srfmeteo) September 26, 2020
