Ein nicht alltäglicher Patient fand sich dieser Tage bei einem Zahnarzt aus Dorsten (Nordrhein-Westfalen) ein, weil er seinen Schnabel wohl etwas zu voll genommen hatte. Was war passiert?
Uhu Juri wollte nach Angaben seines Besitzers Ralf Lukavecz vermutlich den Hühnern des Nachbarn auf die Pelle rücken. Und das ging gründlich schief. Als er nach dem Federvieh pickte und dabei gegen ein Gitter schlug, brach bei dem sibirischen Greifvogel ein Stück vom Schnabel ab: „Ein Teil der Hornplatte ist abgeplatzt und zusätzlich auch noch die Schnabelspitze abgebrochen“, berichtete der Falkner der Marler Zeitung und der Dorstener Zeitung.

Hilfe für das Beißwerkzeug kam von einem befreundeten Zahnmediziner. Dort könne er sich darauf verlassen, dass die Materialien, die auch für die Behandlung von Menschen genutzt werden, ungiftig seien, sagte der Falkner. Am Karfreitag griff dann Dentist Stefan Hüttermann zu Modelliermasse und reparierte den Vogelschnabel.

