Missverständnisse, Witze und Verwirrung – ein Mann namens Kovid Kapoor hat über sein anderes Leben seit Beginn der Corona-Pandemie berichtet und für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Das schwierigste am Kovid-sein sei derzeit das häufige Erklären seines Namens, sagte der Geschäftsmann aus Indien der Deutschen Presse-Agentur. Auf Twitter erreichen seine Beiträge zahlreiche Likes. Dabei spreche man seinen Namen eigentlich mit einem weichen „d“ am Schluss aus und nicht mit einem harten wie bei „Covid“. Sein Sanskrit-Name bedeute „Gelehrter“.
Wie sich sein Leben in den vergangenen zwei Jahren verändert hat, berichtet Kapoor vor allem auf dem Mikrobloggingdienst. Etwa bei seiner ersten Auslandsreise seit Pandemiebeginn seien viele belustigt gewesen.
Google glaubt ständig an einen Schreibfehler
Google glaube ständig, dass er seinen eigenen Namen falsch schreibe. Als ihm seine Freunde zum 30. Geburtstag einen Kuchen bestellt hätten, habe die Konditorei geschrieben: „Happy birthday, #covid-30“. Inzwischen hätten sie ihm gratis ein Tiramisu mit dem richtigen Namen geschickt, so Kapoor.
Etliche andere Kovids hätten sich seit den reichweitenstarken Beiträgen auf Twitter bei ihm gemeldet, so Kapoor – und das, obwohl er einen relativ seltenen Namen habe. Mit „Covid“ wollte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach eigenen Angaben vor gut zwei Jahren einen Namen finden, der sich nicht auf eine Person oder eine Gruppe von Menschen, eine geografische Region oder ein Tier bezieht.

