Ein Brennpunktviertel steht seit Tagen in den Schlagzeilen. Schockierender Grund: Bereits seit Februar stellt die Post am Erlinghagenplatz in Duisburger Südwesten (NRW) keine Briefe mehr zu. Laut WDR müssen Anwohner ihre Sendungen seitdem in einer nahegelegenen Postfiliale abholen. Betroffen sind zehn Wohnblocks, in denen 130 Haushalte wohnen.
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Eine junge Anwohnerin sagte der Süddeutschen Zeitung, die meisten Anwohner kämen aus demselben rumänischen Dorf, „alle kennen sich“. Die Wohnungen sind günstig, die Hausverwaltung kümmere sich nicht, falls Schäden in den Wohnungen auftreten.
Postboten auf dem Fahrrad regelrecht umzingelt
Eine Postsprecherin berichtete, Zustellkräfte seien zuvor massiv bedrängt worden. Anwohner seien ihnen ohne Maske so nahe gekommen, dass eine Zustellung aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich sei. Eine Anwohnerin berichtet, Postboten, die mit dem Fahrrad kamen, seien regelrecht umzingelt worden, das allerdings auch schon vor Beginn der Corona-Pandemie.
