Sie glaubte, dass ihr größter Albtraum vorbei war – dabei fing er erst richtig an. Lisa Steadman hatte wegen ihrer schweren Corona-Erkrankung acht Tage im Krankenhaus verbracht. Als sie entlassen wurde, fand sie ihren Ehemann tot im Bett. Ron Steadman war am Coronavirus gestorben.
Das Ehepaar Steadman steckte sich mit der Delta-Variante des Coronavirus an
Die Steadmans aus dem US-Bundesstaat Florida hatten sich beide mit der Delta-Variante angesteckt. Während die Symptome bei Ron anfangs mild erschienen, bekam Lisa schnell Atemprobleme. Als sie deshalb sogar ohnmächtig wurde, rief ihr Ehemann den Notruf. Lisa Steadman wurde in die Notaufnahme des Winter Haven Hospitals gebracht. Dort wurde sie die nächsten sieben Tage mit Extra-Sauerstoff beatmet, bis sie wieder ohne Probleme Luft bekam.
Mit ihrem Ehemann hatte Lisa Steadman in der Zeit im Krankenhaus keinen Kontakt. Dem lokalen TV-Sender „WFLA Fox13“ verriet sie: „Ron hatte vorher schon Probleme mit seinem Handy gehabt, das er nicht mehr laden konnte. Weil er selbst positiv war, konnte er ja nicht aus dem Haus und es reparieren lassen. Ich habe geglaubt, dass das der Grund war, dass ich ihn nicht erreichen konnte.“
Corona-Patientin entdeckte die verwesende Leiche ihres Mannes
Als die 58-Jährige wieder nach Hause durfte und mit dem Taxi kam, war es daheim totenstill. Im Wortsinn. Steadman entdeckte die in der Hitze Floridas bereits verwesende Leiche von Ron im Schlafzimmer: „Es war so, als wäre ich direkt in einem Horrorfilm gelandet. Ich wünschte, ich hätte ihn nie so gesehen – ich werde dieses Bild nie wieder aus dem Kopf bekommen.“
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