In Österreich ist ein Bär grausam ums Leben gekommen. Der Braunbär starb auf den Gleisen einer Bahnstrecke. Es wurde am Dienstag in der Nähe von Schwarzach im Pongau von einem Zug erfasst, wie die Landesverwaltung mitteilte. Fotos von dem tödlich verletzten Bären erschüttern Tierfreunde und Umweltschützer.
Zwei Lokführer hatten der Polizei am Dienstagmorgen gemeldet hatte, dass ein toter Bär auf den Gleisen liege. Daraufhin machte sich der Salzburger Landesexperte für Bären und Wölfe Hubert Stock zu der Unfallstelle auf, um DNA-Proben zu nehmen, so die Zeitung AZ München. Nun soll geklärt werden, woher das Tier kommt. Stock sagte dem Blatt, das Tier wiege rund 100 Kilogramm wiege, „ein durchschnittliches Gewicht für einen ausgewachsenen europäischen Braunbären“.
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Dem Bären wurde beim Zusammenstoß mit dem Zug die linke Hinterpranke abgetrennt, zudem hatte er schwere Kopfverletzungen. Das Tier soll nach der Obduktion präpariert werden. Der ausgestopfte Bär könnte dann für Schulungszwecke in der Jagdausbildung Verwendung finden, hieß es.

Nun wird laut AZ gerätselt, ob es sich bei dem toten Bären um jenen handelt, der vor gut zwei Wochen in Siegsdorf im bayerischen Landkreis Traunstein und einen Tag später im Landkreis Berchtesgadener Land von Wildtierkameras aufgenommen wurde. Noch sei das völlig unklar, hieß es weiter in dem Bericht.
Auch, weil von dem „bayerischen Bären“ keine DNA vorliege, wie die Zeitung weiter schreibt. Möglicherweise halten sich mehrere Bären in der Grenzregion auf. Am Wochenende sei in Großgmain und Grödig nahe der Grenze von Salzburg zu Bayern ein Tier gesichtet worden.
Zeitgleich wurden auch mutmaßliche Bärenspuren in der Nähe der Vorderalm im Hochgernmassiv in Staudach-Egerndach (Landkreis Traunstein) gefunden, wie die AZ erfahren hat. Diese seinen jedoch von offizieller Seite noch nicht bestätigt.

