Immer häufiger sehen sich Teilnehmer der Protestgruppe „Letzte Generation“ wütenden Reaktionen ausgesetzt. Die Wut entlädt sich nicht nur in sozialen Medien, sondern immer häufiger auch auf der Straße, wie eine Szene veranschaulicht, die die „Letzte Generation“ selbst in einem Tweet öffentlich gemacht hat.
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Alle finden Straßenblockaden nervend - auch wir!
— Letzte Generation (@AufstandLastGen) December 6, 2022
Wir wünschten sehr, es gäbe andere Wege, um das Überleben der Zivilisation und der Menschheit zu sichern und, dass die Politik auf die Klimastreiks oder ihre eigenen wissenschaftlichen Beiräte hören würde.
Aber sie tut es nicht. pic.twitter.com/enJE6B0iyw
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Bei dem Vorfall ging es um eine von mehreren Straßenblockaden in München am Dienstag, in deren Folge es zu einem kilometerlangen Stau auf der A96 kam. Unter anderem hatten sich vier Aktivistinnen und Aktivisten am Ende der A96 am Übergang zum Mittleren Ring in München festgeklebt. Einige Pendler verloren offenbar die Nerven.
Polizist zerrt Klimaaktivist von der Autobahn und schubst ihn in die Leitplanken
Auch bei der Münchner Polizei ist der Geduldsfaden sehr kurz. Dort wollte man bereits am Montag mehrere Klimakleber in Gewahrsam nehmen, doch das zuständige Amtsgericht lehnte einen entsprechenden Antrag ab. Entgegengesetzt entscheidet ein Münchner Richter im Fall von zwei notorischen Klimakleber, die sich nun für einen Monat in Gewahrsam begeben muss, bis einschließlich zum 5. Januar 2023. Grundlage der Entscheidung ist das nur in Bayern gültige Polizeiaufgabengesetz (PAG). In einem früheren Fall wurde eine entsprechende Verurteilung von Klimaaktivisten nach dem PAG von zahlreichen Rechtsexperten als unverhältnismäßig kritisiert.
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Für Aufsehen sorgte ein Video von der A9 bei München, auf dem zu sehen ist, wie ein Klimaaktivist von einem Polizisten von der Fahrbahn geschleppt und anschließend in die Leitplanken geschubst wird, um diesen an einer Aktion zu hindern.
Die #Klimakleber|in @jbeadleDesign von #LetzteGeneration hat heute Dank zahlreicher Unterstützer auf der #Autobahn #A9 bei #Muenchen die bisher größte #protest-Aktion in #Deutschland durchgeführt.
— Schlanggl (The Original) ⚫️🟡🇩🇪🇺🇸🇺🇦🇮🇱🤍💙 (@i_iangg) December 5, 2022
Beigleitet wird dieses Großereignis von The Police. https://t.co/Ei7AX9ttmc pic.twitter.com/M7q55iGY3t
An der Frankfurter Goethe-Uni ist die Polizei am Dienstagabend rabiat gegen Klimaaktivistinnen und -aktivisten vorgegangen, die einen Hörsaal besetzt hatten. 50 der Teilnehmer seien freiwillig gegangen, vier seien abgeführt worden. Zwei Teilnehmer sollen Polizisten dabei angegriffen haben.
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Klimaproteste am Mittwoch fortgesetzt
Auch in anderen Städten gingen die Klimaproteste am Mittwoch weiter: In Berlin haben sich Klimaaktivisten am Morgen erneut auf Berliner Straßen festgeklebt. An zwei Kreuzungen blockierten die Demonstranten und Demonstrantinnen den Verkehr, wie eine Sprecherin der Polizei sagte.





