Zuletzt hatte der bekannte Tierfilmer Andreas Kieling Schlagzeilen gemacht, als er Fotos von sich postete, die ihn blutüberströmt nach dem Angriff eines Bären zeigten. Den Vorfall hat er überstanden, doch nun folgt weitere unangenehme Publicity. Der Tierfilmer, der oft wochenlang allein mit der Kamera in der Wildnis unterwegs ist, sollte am Webvideo Format „7 vs. Wild“ („Sieben gegen die Wildnis“) teilnehmen. Das ist eine deutsche Reality-Spielshow des Produzenten Fritz Meincke.
Grenzüberschreitung in der Wildnis
Sieben Teilnehmer oder Teams müssen in der Doku nur mithilfe ihrer Kleidung und im Vorfeld selbst ausgewählten Ausrüstungsgegenständen alleine in der Wildnis durchhalten. Die dritte Staffel wurde gerade in Kanada gedreht. Doch Andreas Kieling wurde, noch bevor die Teams in der Wildnis ausgesetzt wurden, wieder vom Cast ausgeschlossen.
Neben Produzent Fritz Meinecke waren auch Promis wie Knossi und Joey Kelly dabei. Kelly sollte ursprünglich zusammen mit Kieling antreten. Der Tierfilmer war auch Anfang August nach British Columbia gereist – doch noch vor Beginn der Dreharbeiten wurde er rausgeschmissen. Der Grund: ein grenzüberschreitender Vorfall mit einer weiteren Teilnehmerin, Ann-Kathrin Bendixen (23), die unter dem Namen „Affe auf Bike“ erfolgreich in den sozialen Medien über ihre Solo-Motorradtouren durch die ganze Welt berichtet.
Am Dienstag wurde auf dem offiziellen Instagram-Account der Sendung ein Statement veröffentlicht. Darin heißt es: „Aufgrund eines Vorfalls zwischen Ann-Kathrin Bendixen (Affe auf Bike) und Andreas Kieling während der Vorbereitungsphase in Kanada, haben wir uns noch vor der Aussetzung der Teilnehmer dafür entschieden, Andreas Kieling nicht an der dritten Staffel von ‚7 vs Wild‘ teilnehmen zu lassen. Es handelte sich um eine Grenzüberschreitung, die wir nicht tolerieren wollten und konnten.“
Ann-Kathrin Bendixen kommentierte den Vorfall ebenfalls. Es habe sich um eine für sie sehr unangenehme Grenzüberschreitung gehandelt. Andreas Kieling habe sich im Nachgang entschuldigt und damit sei für sie die Sache erst mal abgehakt.
Bislang hat sich Andreas Kieling nicht zu dem Vorfall geäußert.


