Es hört einfach nicht auf: Schon wieder ist ein Feuer in einem Wohnhaus im Spandauer Ortsteil Spandau ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr brannte es in der Nacht zu Mittwoch im Keller eines siebengeschossigen Wohnhauses in der Maulbeerallee.
In der #Maulbeerallee brannte es im Keller eines 7-gesch. Wohngebäudes mit Verrauchung von 2 Treppenräumen. Der Brand wurde unter Einsatz von 2 C-Rohren und 10 PA gelöscht. Treppenräume wurden belüftet. Personen waren nicht in Gefahr. Einsatz nach 3 h jetzt beendet. #GoodJob pic.twitter.com/XMbuxkHuoc
— Berliner Feuerwehr (@Berliner_Fw) January 12, 2022
Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden, doch bei den Menschen geht die Angst um: Seit Monaten kommt es in Staaken immer wieder zu offenbar gelegten Bränden in Hochhäusern. So rückte die Feuerwehr Ende November zu einem Kellerbrand in einem elfgeschossigen Wohnhaus in der Obstallee aus. Mit Atemschutzgeräten evakuierten Feuerwehrleute Etagen, eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht.
„Haben wir beim nächsten Mal vielleicht alles verloren?“

Anwohner berichteten nach diesem Brand, welche Spuren dieser in ihrer Seele hinterlassen hat: Am Tag sei es noch okay, doch nachts komme die Angst. Die meisten Brände seien nach Mitternacht ausgebrochen. Verletzt wurde auch deshalb niemand, weil ein aufmerksamer Nachbar an den Türen der anderen Mieter gehämmert habe, berichtet eine Anwohnerin im RBB.



