
Der Prozess gegen einen Clanchef und drei seiner Brüder um mutmaßliche Straftaten zum Nachteil des Rappers Bushido geht am Montag (9.30 Uhr) am Landgericht Berlin weiter. Die seit drei Verhandlungstagen laufende Zeugenbefragung des Musikers soll fortgesetzt werden. Der 41-Jährige - mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi - hatte sich zuletzt zu geschäftlichen Beziehungen mit dem Hauptangeklagten geäußert. Was Arafat A.-Ch. gesagt habe, sei gemacht worden, erklärte der Musiker.
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Der Rapper und der 44-jährige Arafat A.-Ch., Chef einer bekannten arabischstämmigen Großfamilie, galten über Jahre hinweg als Partner im Musikgeschäft. Laut Anklage sei es zu Straftaten gekommen, nachdem Bushido 2017 die Geschäftsbeziehungen aufgelöst habe. Arafat A.-Ch. habe dies nicht akzeptieren wollen und von Bushido eine Millionen-Zahlung sowie die Beteiligung an dessen Musikgeschäften für 15 Jahre gefordert.
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