Eigentlich sollte Bushidos Ehefrau im Prozess gegen Clanchef Arafat A.-Ch. , der den Rapper Bushido erpresst und bedroht haben soll, weiter befragt werden. Dann aber hieß es am Montag nach einer mehrwöchigen Prozesspause plötzlich, dass die Befragung vorerst nicht fortgesetzt werden könne. Anna-Maria Ferchichi, die mit Drillingen schwanger ist, werde voraussichtlich nicht vor Ende November erscheinen. Der schlimme Grund: Anna-Maria ist im Krankenhaus, es gibt anscheinend Komplikation in der Schwangerschaft.
Der Rapper teilte dazu am Montag mit, dass seine schwangere Frau Anna-Maria (39) womöglich eines der Kinder verlieren könnte.
Da es sein kann, dass wir eines unserer ungeborenen Kinder beerdigen müssen, bitte ich um Verständnis, dass Musik momentan keinen Platz in meinem Leben einnimmt. Zu gegebener Zeit gebe ich ein neues Datum für mein Album bekannt.
— Bushido (@bush1do1978) August 2, 2021
Anna-Maria Ferchichi hatte im Juni als Zeugin berichtete, dass Arafat A.-Ch. kontrolliert, dirigiert, diktiert habe. „Der Einfluss, den Arafat A.-Ch. hatte, machte mir Angst“, so die 39-Jährige. Zum geplanten vierten Tag ihrer Befragung war die Frau des Musikers nicht erschienen – wegen Komplikationen, teilte ihre Anwältin damals mit.
Einer der Verteidiger erklärte nun, aus seiner Sicht seien die bislang vorgelegten ärztlichen Atteste nicht ausreichend, um eine Verhandlungsunfähigkeit zu begründen.
Bushido: Beziehung zum Clan-Chef wie Zwangsheirat
Vor seiner Frau hatte der Rapper, bürgerlich Anis Ferchichi, in dem seit Mitte August 2020 laufenden Verfahren an 25 Tagen als Zeuge Rede und Antwort gestanden. Der 42-jährige Bushido hatte seine Beziehung zu Arafat A.-Ch. mit einer Zwangsheirat verglichen. Er ist in dem Verfahren auch Nebenkläger.


