Eine Party an der Köpenicker Landstraße endete am Samstagabend blutig: Ein Mann (48) lag nach einem Streit mit einem oder zwei Männern schwer durch Messerstiche verletzt in der Wohnung im 3. Stock, konnte nur mit einer sofortigen Operation im Krankenhaus gerettet werden.
Streit unter den Männern vertrieb die Frauen
Nach bisherigen Ermittlungen hatten eine Frau (45), ihr Verlobter (32), eine Freundin (38) der Mieterin, der später Verletzte und ein weiterer Mann zusammengesessen, der offenbar der Bruder des Verlobten ist.

Zwischen den Männern gab es dann gegen 21 Uhr so heftigen Streit, dass die Frauen auf die Straße flüchteten. Kurz danach rannten das Brüderpaar weg. Es handelt sich um Nordmazedonier. Die Frauen fanden den 48-Jährigen dann in der Wohnung, durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt und mit schwerstem Blutverlust.

Spürhund Gustav verfolgte Fährte über einen halben Kilometer
Die Polizei machte sich gegen 3 Uhr nachts mit dem Personenspürhund Gustav (3) auf die Suche nach den Flüchtigen: Vom Haus der Tat aus zog sich eine etwa 300 Meter lange Blutspur zum Dammweg – vermutlich war einer der beiden Flüchtigen ebenfalls verletzt.


