Hertha kann sich glücklich schätzen, dass Lars Windhorst (43) noch vor der Corona-Krise eingestiegen ist. Der Investor, der gerade Jens Lehmann und Klopp-Berater Marc Kosicke als Nachfogler von Jürgen Klinsmann für den blau-weißen Aufsichtsrat vorschlug, soll sogar bereit sein, nach den 224 Millionen Euro für 49,9 Prozent an Herthas GmbH & Co. KGa weiteres Geld in den Klub zu pumpen. Ganz anders hält er es mit dem Pferdesport – und hat deswegen nun juristischen Ärger.
Für Tennor ist Sport ein Investment. Es geht dabei um Rendite Erwartungen.
Im Januar wollte Windhorsts Tennor-Holding die Hälfte der Anteile an der Global Champions Tour vom US-Amerikaner Frank McCourt kaufen. Für 169 Millionen Euro. Weil nichts mehr ist wie vor dem Virus, will Windhorst neu verhandeln. „Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist eine Neubewertung erfolgt“, erklärt ein Tennor-Sprecher.
