Hertha BSC hat sich am Ende einer Katastrophensaison gerettet. Am Sonnabend (15.30 Uhr) geht es beim Auswärtsspiel in Hoffenheim um nichts mehr. Oder doch? Trainer Pal Dardai will einen Betriebsausflug mit einer Pleite verhindern. Dafür gibt es jede Menge Gründe.
Stimmung: Nachdem sich die Spieler in dieser Spielzeit kräftig blamiert und erst am Schluss begriffen haben, was Teamgeist bedeutet, will Dardai einen Sieg zum Abschluss. „Wir wollen mit einem guten Gefühl aus dieser Saison gehen. Die positive Stimmung nimmt man mit in die neue Saison. Das hilft uns dann weiter.“
Serie: Die Blau-Weißen sind seit acht Spielen ungeschlagen. Neun Partien ohne Niederlage in Folge, das gab es für Hertha noch nie in der Bundesliga. Dardai: „Das wäre eine schöne Serie.“
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Wiedergutmachung: Die Fans haben in dieser Saison gezittert und gelitten. Ein versöhnlicher Abschluss ist so wichtig für das Vereinsklima. Auch für die digitale Mitgliederversammlung am 30. Mai.
Ende des Abschenkens: Der 34. Spieltag für den Hauptstadtklub ist seit Jahren eine Gruselstory. Den letzten Sieg beim Saisonfinale gab es vor neun Jahren. Ein 3:1 gegen Hoffenheim. Hertha rettete sich in die Relegation und stieg trotzdem ab. Und sonst? Ein 0:0 gegen Mainz in der Saison 2015/16. Der Rest sind viele unrühmliche Klatschen. Mal ein 1:5 gegen Leverkusen oder ein 2:6 gegen Leipzig.
Platz zwölf ist für Hertha noch drin
Schöner Khedira-Abschied: Der Rio-Weltmeister Sami Khedira soll am Samstag bitte nicht seine Karriere in Hoffenheim mit einer Niederlage beenden. Das hat er nicht verdient.
Tabellenkosmetik: Mit einem Dreier kann Hertha von Platz 14 noch auf Rang 12 springen, wenn Augsburg bei Bayern und Mainz in Wolfsburg verlieren. Das sieht weniger nach Abstiegskampf aus.
