Hertha BSC gewinnt sein Testspiel 4:1 (3:1) bei Oberligist Hertha 03 Zehlendorf. 3211 Fans kamen ins Ernst-Reuter-Stadion. Darunter rund 1000 Kids. Und die veranstalteten einen Platzsturm nach dem Abpfiff. Alles nur wegen Herthas Internet-Star Nader El-Jindaoui (26). Der U23-Kicker durfte nämlich mal wieder bei den Profis mitspielen.
Die netten Ordner von Hertha 03 waren hoffnungslos überfordert, als der Schlusspfiff ertönte. Immerhin schafften sie es, dass Kinder und Jugendliche nicht schon während des Spiels auf den Rasen stürmten, um ein Selfie mit El-Jindaoui zu machen. Das passierte vergangenen Sommer bei einem Testspiel bei Tasmania. Der Hype um den Internet-Star, der über 3 Millionen Fans bei Instagram und YouTube hat, geht in dieser Saison in die nächste Runde.
El-Jindaoui von Ordnern geschützt

Die jungen Fans rannten in Scharen auf den Platz. Ihr Ziel: El-Jindaoui. Von sechs Ordnern umringt, gab der Offensivspieler trotzdem geduldig Autogramme und machte Selfies mit seinen Anhängern. Bis zur Kabine wurde er verfolgt. Der Gang dorthin dauerte 20 Minuten. Wahnsinn!
Die gewöhnlichen Hertha-Fans schauten dem bunten Treiben mit einem verwunderten Kopfschütteln zu und hatten auch ihren Spaß an diesem warmen Spätsommerabend. Die Bierbude war nach 75 Minuten komplett leer getrunken. Ein nettes Volksfest im schmucken Stadion und die Fans konnten fünf Tore bejubeln.
Jeremy Dudziak (19.), Marten Winkler (30.) und Haris Tabakovic (33.) trafen in der ersten Halbzeit für Hertha, für Zehlendorf war George Didoss ()25.) erfolgreich. Zur zweiten Halbzeit wechselte Trainer Pal Dardai die Mannschaft komplett durch und El-Jindaoui machte den einzigen Treffer (80.) zum 4:1. Da war das Teenie-Gekreische sehr laut.
Nsona zum ersten Mal im Profi-Trikot




