Neustart gelungen! Hertha BSC siegt souverän mit 3:0 (2:0) gegen Eintracht Braunschweig. Starkes Heimspiel im Olympiastadion, die Blau-Weißen kämpfen und zaubern sich aus dem Tabellenkeller. Doch das Beste: Stürmer Haris Tabakovic, alias „Fluppe“, spuckt dem VAR in die Suppe!
Hertha musste vor dem Anpfiff erstmal einen Schreck verdauen. Torwart Tjark Ernst lag mit Magen-Darm-Virus flach. Für ihn stand der junge Keeper Robert Kwasigroch zwischen den Pfosten und der machte seine Sache hervorragend. Auch ganz stark war Neuzugang Andreas Bouchalakis. Der griechische Nationalspieler strahlte im Mittelfeld Ruhe für die Abwehr aus und glänzte mit viel Übersicht für die Offensive.
VAR gibt ersten Tabakovic-Treffer nicht

Doch einer war der absolute Held des Tages: Stürmer Tabakovic. Der ließ sich von keinem stoppen, auch nicht vom Videoschiedsrichter Christian Dingert in Köln. In der 30. Minute die umstrittenste Szene des Spiels. Fabian Reese schoss aufs Tor. Er stand aber vorher knapp im Abseits. Schiri Marco Fritz sah es nicht. Braunschweigs Keeper Ron-Thorben Hoffmann wehrte mit der Faust den Reese-Schuss zur Seite ab. Marten Winkler flankte danach zu scharf und Tabakovic winkte in Richtung Winkler enttäuscht ab. Der Ball flog auf die linke Seite. Palko Dardai flankte zielgenau und Fluppe nickte ein.
Alle jubelten über das 1:0, doch dann meldete sich VAR Dingert. Kein Tor wegen Reeses Abseitsstellung zwei Spielzüge und 18 Sekunden davor! Wie bitte? Ganz ehrlich, wer das als einen einen Angriff zählt und nachträglich auf Abseits entscheidet, hat noch nie Fußball gespielt.
Danach legte Fluppe erst richtig los

Doch Fluppe ließ sich davon nicht unterkriegen. Acht Minuten später traf der Schweiz-Bosnier zum 1:0 nach einer Reese-Flanke. Fluppe spuckt so dem VAR in die Suppe! Doch dann die nächste Kuriosität. Diesmal von Schiedsrichter Fritz. Eine weitere Reese-Flanke blockte Eintracht-Verteidiger Sebastian Griesbeck mit ausgestrecktem Arm im Strafraum ab. Alle sahen es im Olympiastadion, nur Fritz nicht. Diesmal griff der VAR wieder ein und es gab den Handelfmeter. Tabakovic verwandelte eiskalt zum 2:0 (45.+2).




