Kaum da und schon mittendrin! Hertha BSC hat endlich zwei neue Mittelfeldspieler. Den schwedischen Nationalspieler Bilal Hussein (23) von AIK Solna und den griechischen Nationalspieler Andreas Bouchalaki (30) von Olympiakos Piräus. Lange Eingewöhnungsphase für die beiden? Denkste! Trainer Pal Dardai macht einen blau-weißen Crash-Kurs mit den neuen Profis.
„Beim Training sollen sie erst mal genau hinschauen. Laufwege und schnell verstehen, was für eine Art Fußball wir hier spielen“, erklärt Dardai. Doch dabei blieb es Donnerstag nicht. Am Nachmittag machte er mit Mittelfeldspielern eine Video-Stunde mit zahlreichen Sequenzen aus den bisherigen Hertha-Partien.
„Wir haben das schon viel zusammengeschnitten. Es geht um Spielzüge, Raum- und Laufverhalten, hohes Pressing. Das ist wie in der Formel 1. Da sind die Fahrer auch vorher am Rennsimulator und schauen sich die Strecken noch mal genau an, um den Kurs automatisch im Kopf zu haben“, so der Coach.
Hussein und Bouchalakis fahren mit nach Magdeburg

„Sie sollen ganz schnell Hertha BSC kennenlernen und beide fahren auch mit Magdeburg. Sie sind im Kader beim Spiel gegen den FCM dabei“, kündigt der Ungar. Erst mal schauen und dann als Joker in der zweiten Halbzeit einen realen Schnupperkurs. So ist der Plan.
Dardai war über die Verpflichtungen sichtlich zufrieden und lobte alle Bosse: „Das was gesagt wurde, wurde eingehalten. Großes Kompliment an Benjamin Weber, Zecke Neuendorf, Kay Bernstein und Tom Herrich, dass sie diese Spieler geholt haben. Das sind Nationalspieler und es ist keine Selbstverständlichkeit bei unserer finanziellen Lage, dass wir sie bekommen konnten. Der Trainer ist zufrieden.“



