Immer wieder kommen Patienten mit diffusen Beschwerden oder zu einem geplanten Eingriff in eine Klinik, und bei der Aufnahme fällt der längst obligatorische PCR-Test positiv aus. Beschwerden und Corona-Infektion müssen überhaupt keinen Zusammenhang haben, doch in diesem Fall am BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn wurden die Ärzte stutzig.
Der Patient, ein 35-jähriger Mann, klagte seit zehn Tagen über immer wiederkehrenden Ohnmachtsanfälle, die immer dann auftraten, wenn er sich aus der Liegeposition aufrichtete. Wie die Ärztezeitung berichtet, habe der Mann einen Tag vorher Fieber gehabt, aber ansonsten über keine Beschwerden geklagt. Daraufhin überprüften die Ärzte den Puls des Patienten beim Aufrichten aus der Liegeposition. Ohne dass sich der Blutdruck erhöhte, schoss der Puls plötzlich auf 110, viel höher als er bei dieser minimalen Bewegung hätte sein dürfen.
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Herzschlag kann ganz aussetzen, die Folge: Ohnmacht!
Dann aber passiert Folgendes: Der Puls fällt innerhalb von zwei bis drei Minuten wieder ab. Wie das Kardiologenteam um Dr. Hinrich Schoer berichten, fällt der Puls unter 60 Schläge. Bei einer solchen sogenannten Bradykardie kann der Herzschlag sogar mitunter ganz aussetzen! Der Patient begann zu schwanken, ihm wird schwindelig, die Sehleistung wird beeinträchtigt – und schließlich fällt er in Ohnmacht!



