In Zeiten massiv steigender Öl- und Gaspreise schauen sich viele Deutsche nach Alternativen um. Rund eine halbe Million Haushalte hatten im Jahre 2020 bereits Pelletöfen installiert, in denen die Holzstückchen verfeuert werden. Viele Verbraucher haben dabei auf die Versprechungen der Hersteller gesetzt, dass diese Art des Heizens preisgünstig und umweltschonend sei. Tatsächlich werden für die stabförmigen Pellets nach Aussagen der Industrie selten eigens Bäume gefällt, sie sind vielmehr ein Abfallprodukt, das bei der Holzverarbeitung entsteht. Die Verwertung des Restmaterials erscheint somit klimaschonend.
Jörg Kachelmann: „Holz- und Pelletöfen machen nicht nur krank, sondern auch dumm“
Dem widerspricht allerdings vehement Meteorologe Jörg Kachelmann, der die Pellet-Verfeuerung aus mehreren Gründen ablehnt. Zum einen verschlimmern die Öfen die CO2-Bilanz und tragen wesentlich zur Feinstaubbelastung bei. Zum anderen, so zeigen die Recherchen, kommen die im Baumarkt angebotenen Holzpellets nicht selten aus illegal gehandeltem Rohholz. Kachelmanns Fazit:
Das Problem:
— Jörg #Слава Україні! #Героям слава! (@Kachelmann) July 30, 2022
Holz- und Pelletöfen machen nicht nur krank, sondern auch dumm.
Menschen denken dann, dass Wald so schnell wächst, wie das Dumm sie verbrennt.
Nichts ist klimaschädlicher als Holz/Pellets.
Frau Thunberg:https://t.co/SHYSiVopXB https://t.co/MSojLZvXIV
„Holz- und Pelletöfen machen nicht nur krank, sondern auch dumm. Menschen denken dann, dass Wald so schnell wächst, wie das Dumm sie verbrennt. Nichts ist klimaschädlicher als Holz/Pellets.“



