Vorsicht, Endspiel. Hansa Rostock hat sich zwar im Kampf um die Aufstiegsplätze gut rangepirscht. Doch nach zwei Unentschieden in Folge – 0:0 in Duisburg, 1:1 gegen Kaiserslautern – ist die Kogge in Würzburg am Sonnabend (14 Uhr) mächtig unter Druck. Bei den formstarken Unterfranken – holten 16 von möglichen 18 Zählern in den letzten sechs Spielen – darf das Team von Trainer Jens Härtel nicht kentern. Bei einer Pleite wären die Kickers zwei Spieltage vor Schluss uneinholbar enteilt und damit mindestens einer der beiden direkten Aufstiegsplätze futsch.
Die Rückrundentabelle weist die beiden Teams übrigens auf Rang zwei beziehungsweise drei aus. Nur der FC Bayern II punktete mehr. Langt aber nicht, um die Aufstiegsträume an der Ostsee richtig erblühen zu lassen. Dazu muss Hansa endlich wieder mehr Torgefahr entwickeln. Kein Team aus der Spitzengruppe schoss so wenige Tore wie die Mecklenburger (50!). Selbst der Drittletzte Zwickau hat eine Bude mehr auf dem Konto. Der Treffer gegen die Roten Teufel stammte von Abwehrrecke Maximilian Ahlschwede ...
