Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, hat darauf aufmerksam gemacht, dass es keine Alternative zu Geisterspielen gibt. „Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es die in der Form nicht mehr geben, wie wir sie gekannt haben“, sagte der BVB-Boss dem TV-Sender Sky. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hofft im Mai auf eine Wiederaufnahme der wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochenen Spielzeit.
Dafür hat die DFL ein medizinisches Konzept vorgelegt. Mit Geisterspielen sollen die verbleibenden neun Spieltage in der Bundesliga und der 2. Liga absolviert werden. Dann könnten die Klubs auch über den Rest der vereinbarten TV-Gelder verfügen. Dabei steht eine Summe von angeblich 300 Millionen Euro auf dem Spiel. Die Entscheidung darüber fällt aber die Politik.
