Der Saisonstart in die Regionalliga Nordost war für den BFC Dynamo ein Tag zum Vergessen. 1:4 (0:4) bei Rot-Weiß Erfurt mit einer katastrophalen ersten Halbzeit und vier Gegentoren innerhalb von nur 23 Minuten (13. bis 36.). Aber da war ja noch was ...
Mit Eispackung ab in die Kabine
Rufat Dadashov (34), im Steigerwaldstadion erst in der 62. Minute eingewechselt, war kaum auf dem Platz, da holzte ihn Nathan Claxton auch schon um. Der Dynamo-Kapitän musste behandelt werden und biss auf die Zähne.

Anschließend humpelte er in die Kabine. Schuh in der Hand, der rechte Knöchel dick in Eis gepackt, Augen fast zu, Blick nach unten. Ausgerechnet diese Stelle.
Dadashov-Fuß: Behandlung im Bus
Am rechten Fuß musste sich Dadashov in der Sommerpause operieren lassen, nach optimalem Heilungsprozess konnte er schon viel früher als gedacht in der letzten Phase der Vorbereitung wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Nach den Bildern des Stürmers aus Erfurt musste man mit dm Schlimmsten rechnen.

BFC-Physio Elias Ulsamer (26) setzte auf der langen Busfahrt zurück nach Berlin die noch in der Kabine begonnenen Behandlung fort. Glück im Unglück: Bänder, Knochen und auch die zuletzt operierte Stelle bekamen nichts Wesentliches ab. Doch auch eine Prellung kann so richtig höllisch schmerzen.
BFC-Trainer: „Dada ist ein Kämpfer“
Bei Dadashov schlug die Behandlung an, er konnte unter der Woche sogar mit der Mannschaft trainieren. Das macht Hoffnung, dass der Anführer der Weinrot-Weißen auch am Sonnabend beim Spiel gegen Chemie Leipzig im Sportforum – Anstoß ist diesmal erst um 16 Uhr, weil der RBB live überträgt – dabei sein kann.
Darauf hofft auch Dynamo-Cheftrainer Sven Körner (44), der Dadashovs Belastung nach der OP noch steuern muss, seinem Kapitän aber immer mehr Spielzeit geben möchte: „Ich bin da ganz guter Dinge, Dada ist ein Kämpfer.“


