Mit Spannung erwartet der BFC in diesen Tagen eine Entscheidung des Nordostdeutschen Fußballverbandes. Wie bewerten die Bosse die Rote Karte von McMoordy Hüther beim 1:1 bei Lok Leipzig? Dabei geht es weniger um die Länge der Sperre. Es geht um das gute Gefühl, im Rahmen der Regionalliga Fußball spielen zu können.
Die Sichtweisen über die Situation aus der Nachspielzeit liegen weit auseinander. Schiedsrichter Christian Allwardt (32) aus Kritzmow schrieb in seinem sehr kurzen Sonderbericht von einem Kopfstoß als Ursache für die Rote Karte. Die Formulierung lässt darauf schließen, dass er diesen selbst nicht gesehen hat. Auch ein fehlender Hinweis, dass er von Assistenten darauf aufmerksam gemacht wurde, fehlt. Das bestärkt das Gefühl, dass der Mann aus dem Landkreis Rostock den Kopfstoß lediglich als Folge dessen, was sich abgespielt haben könnte, als logisch ansah.
Ein Kopfstoß, für den Dynamos Hüther Rot bekam, ist auf dem Video der Szene nicht zu sehen
In einem Video, das der BFC zu seiner Stellungnahme beim Verband hinzufügte, ist von einem Kopfstoß nichts zu sehen. Teammanager Jörn Lenz: „Wir haben alle Unterlagen an den Verband geschickt und warten nun ab. Der Schiedsrichter hat die Situation nicht gesehen. Die Begründung in dem Fall wird sehr interessant, weil auf dem Video klar zu sehen ist, dass es keinen Kopfstoß gegeben hat.“

