Keine Hürde, Pflichtaufgabe souverän gelöst! Der BFC Dynamo besiegte bei etwa 30 Grad Celsius im Sportforum den VfB Berlin-Friedrichshain 1911 standesgemäß mit 11:0 (5:0), steht in der 3. Runde des Berlin-Pokals. Auch wenn sich der Neuntligist tapfer wehrt, hat er gegen die Weinrot-Weißen nie den Hauch einer Chance.
Interimscoach Nils Weiler (24) - der bisherige Co-Trainer hat wie beim 0:0 um Punkte in Greifswald das Sagen, weil noch kein Nachfolger für den vor gut einer Woche gefeuerten Heiner Backhaus (41) gefunden ist - kann sich sogar den Luxus leisten, einigen seiner Vielspieler einen freien Sonntag zu gönnen. So sind zum Beipsiel Stammtorwart Leon Bätge, Torjäger Rufat Dadashov oder auch Alexander Siebeck nicht mal im Tagesaufgebot.
Zwei Dynamos schnüren einen Dreierpack
Müssen sie auch nicht, denn der BFC hat ja einen richtig guten Kader. Das zeigt sich dann auch bei den Torschützen. Louis Malina schlug viermal zu (15., 23., 55., 59.), Erlind Zogjani steuerte einen Dreierpack bei (9., 51., 53.), den Rest besorgen Tugay Uzan (12.), Patrick Sussek (13.), Vasileios Dedidis (81.) und Amar Suljic (83.). Arthur Ekallé setzt noch einen Elfer ans Metall (75.).
Zur Pause hat 1911-Trainer Axel Klaucke Mitleid mit Torwart Ajmal Zarinwall, für ihn steht in den zweiten 45 Minuten dann Juri Begerow zwischen den Pfosten - und wird noch mit einem Tor mehr bedient.
Klar, dass Trainer Weiler zufrieden ist: „Die Jungs haben viel umgesetzt, was wir unter der Woche trainiert haben und gute Lösungen gefunden. Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir miteinander auftreten und Spaß haben wollen. Jeder unserer Stürmer hat getroffen, damit sind wie sehr zufrieden. Ein guter Tag für uns, eine Runde weiter im Pokal ist immer gut.“


