Der Test hat schon mal geklappt. Und war auch ein Hingucker. Nicht nur, weil die Cheerleader der Füchse Berlin für die Probe herhalten mussten. Diesmal aber wurde nicht getanzt, sondern von LED-Bildschirmen gelächelt. 120 sollen davon zum Topspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen am 21. Februar einen digitalen Fanblock ergeben, der die Mannschaft optisch unterstützt. In der Handball-Bundesliga wird das eine bis dahin einmalige Aktion sein.
Der Füchse-Manager freut sich schon: „Ich finde es eine tolle Idee, die ich so in Deutschland noch nicht gesehen habe. Zum Topspiel können wir dann noch näher mit unseren Fans zusammen sein“, sagt Bob Hanning. In der NBA, der nordamerikanischen Basketball-Liga, hatte es im vergangenen Jahr bereits digitale Zuschauer gegeben. Während dort mittlerweile auch wieder ein paar Zuschauer in die Halle dürfen, ist der deutsche Profisport davon noch weit entfernt. Der Fuchsbau bleibt weiter leer.
