Früher hat man schnell mal eine Pizza in der Pizzeria seines Vertrauens bestellt, heute hat man bei Lieferdiensten eine Auswahl, die einen erschlagen kann. Da lässt man sich gerne mal dazu verleiten, etwas Neues auszuprobieren. Aber bei aller Experimentierfreude: Nur weil man ein Gericht bestellen kann, heißt das noch lange nicht, dass es die Reise bis vor die Wohnungstür erfolgreich überlebt.
Frische Pasta vom Lieferdienst? Keine gute Idee
Nudeln sind ein unkompliziertes Gericht, wenn man sie zu Hause zubereitet. Aber einmal in Soße getränkt und in den Plastikbehälter gefüllt, kochen sie dort weiter und saugen die Soße auf. Wenn der Lieferdienst damit vor der Tür steht, hat sich das leckere Gericht schon in einen unförmigen Klumpen verwandelt. Besonders schlimm ergeht es Nudeln mit Sahne- oder eierbasierter Soße.
Gegrilltes Fleisch kann zäh werden
Genauso wie Nudeln kocht Fleisch im Plastikbehälter weiter. Wenn es dann bei Ihnen ankommt, wird es zäh sein. Also: Steak & Co besser im Restaurant essen oder selbst braten, niemals beim Lieferservice bestellen.

Salat mit Dressing – nicht jedermanns Sache, wenn er geliefert wird
Viele Restaurants liefern Salate schon fertig mit Dressing. Dadurch kommen die Blätter durchweicht an. Hier scheiden sich die Geister: Manche finden es tatsächlich besser, wenn das Dressing ein bisschen in die Blätter einweicht. Wenn es Ihnen nicht so geht, sollten Sie Salat besser nicht bestellen.
Frittiertes wird labbrig
Wer vom Lieferservice etwas Knuspriges erwartet, wird in der Regel enttäuscht. Denn Pommes, Wiener Schnitzel und Kroketten kommen häufig weich und labbrig an. Das liegt daran, dass beim Abkühlen der heißen Speisen Kondenswasser entsteht, das im Plastikcontainer festgehalten wird und Frittiertes durchweicht.
Oft matschig – kalte Sandwiches
In Sandwiches sind häufig feuchte Zutaten und Inhaltsstoffe wie Mayo, Weichkäse und Tomaten – und die sind bisweilen nicht mal als Zutaten angegeben. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt beim Lieferdienst die Hände davon.



