Die Kuh ist vom Eis und somit die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) nach zweimaliger Saisonstart-Verschiebung auf selbigem zurück. Endlich! Doch die 27. Saison wird eine ganz besondere. Los geht’s mit allen 14 Klubs am 17. Dezember.
Eisbären-Boss Peter John Lee fielen Zentnerlasten von der Seele: „Wir sind unfassbar glücklich. Die Monate waren auch für uns nicht einfach. Endlich kann es losgehen.“
Und zwar nicht wie gewohnt mit 52 Hauptrunden-Spielen und dann den Play-offs im Modus „Best of seven“, sondern in einer den Corona-Besonderheiten zeit- und kostensparenden Variante. Die Liga wird in die Gruppen Nord und Süd aufgeteilt. Es gibt diesmal nur 38 Partien pro Team (viermal gegen jeden Klub der eigenen Gruppe sowie Hin- und Rückspiel gegen Vereine der anderen), in denen acht Play-off-Teilnehmer ermittelt werden. Die jeweils vier Bestplatzierten tragen dann gruppenintern das Viertelfinale aus. Ab dem Halbfinale wird über Kreuz gespielt. Sämtliche Play-off-Spiele gibt es als „best of three“. Gespielt werden soll an mehreren Wochentagen, MagentaSport überträgt alle Partien live. Einen Absteiger gibt es nicht.
DEL-Boss Gernot Tripcke glücklich „Noch vor wenigen Wochen sah es nicht danach aus, dass es alle Klubs schaffen. Jetzt ist uns das gelungen.“Die Eisbären spielen in der Nord-Gruppe zusammen mit Bremerhaven, Düsseldorf, Köln, Iserlohn, Krefeld und Wolfsburg. Im Süden demnach dann Augsburg, Ingolstadt, Mannheim, München, Nürnberg, Straubing und Schwenningen. EHC-Sportchef Stéphane Richer: „Der neue Modus wird interessant und ist für mich eine perfekte Lösung.“
