Heute um 19.30 Uhr ist für die Eisbären der Sommer vorbei. In der Mercedes-Benz-Arena startet der EHC gegen Vizemeister Ingolstadt in die neue Saison. Im Vergleich zur total verkorksten vergangenen Saison kann alles nur besser werden. Auch für Korbinian Geibel.
„Danke Weißwasser“, sagt der junge Mann mit Blick auf das Match. Der Starnberger stieß 2018 vom ESV Kaufbeuren zu den Eisbären, startete bei der U17 durch und schaffte 2020 den Sprung zu den Profis. Als Abiturient kam Korbinian in der DEL und in der Champions League zum Einsatz. Dann fand sich der Bayer im vorigen Jahr mehr bei den Medizinern als auf dem Eis wieder.
In Weißwasser holte sich Korbinian die Fitness für die neue Saison
Eine ziemlich langwierige Verletzung verdammte den heute 21-Jährigen über Wochen zum Zuschauen. Insgesamt waren dem Verteidiger lediglich sieben DEL-Einsätze mit einer Gesamtspielzeit von gut acht Minuten vergönnt. Zu wenig, um zu glänzen. „Doch in Weißwasser erhielt ich viel Eiszeit und konnte in 25 Spielen mitmischen. Der Trainer gab mir zudem die Chance, manche Varianten auf dem Eis zu probieren. Das gab mir Selbstsicherheit, zumal die DEL2 alles andere als eine Hobby-Liga ist“, schaut Korbinian kurz mit Wohlwollen in den Lausitzer Fuchsbau zurück und freut sich auf das heutige Spiel.
Es bestehen nämlich kaum Zweifel daran, dass der Spieler mit der Rückennummer 40 auf dem Eis erscheint. Schließlich verteilte Trainer Serge Aubin zuletzt in Richtung Geibel ein dickes Lob: „Geibel hat durch den Einsatz in Weißwasser und das gute Sommertraining merklich Fortschritte gemacht. Er wird unsere Abwehr stärken.“
Durch die Play-offs mit den Füchsen fiel für Korbinian der Sommer etwas kürzer aus als für den Rest der Eisbären. „Aber das war gut für mich. Ich konnte mich mit einem gewissen Schwung aus der ziemlich starken DEL2 in das Sommertraining stürzen. Ich glaube, das hat mir geholfen“, zieht Korbinian ein kurzes Fazit seiner Lausitzer Tage.

