Na bitte, geht doch! Nach den Pleiten gegen Nürnberg (1:3) und Düsseldorf (6:7 n.V.) reißen sich die Eisbären zusammen und fahren beim 4:0 (2:0, 2:0, 0:0) in Schwenningen mal wieder drei Punkte ein.
Aus dem zuletzt so schmerzlich vermissten Verletzten-Trio mit Blaine Byron, Zach Boychuk und Kevin Clark meldet sich Letzterer zurück. Die Personallage entspannt das nicht wirklich, denn diesmal fehlt Frans Nielsen. Und mit ihm der dritte Top-Center.
Schörkellos und einfach
Aber diesmal steckt der Meister sogar das weg. Weil sich die Eisbären tatsächlich mal auf das Wesentliche konzentrieren. Vize-Kapitän Kai Wissmann in der zweiten Drittelpause ganz abgeklärt: „Wir machen ein solides Auswärtsspiel, versuchen es schnörkellos und einfach zu halten.“
Da steht es schon 4:0. Frank Hördler staubt nach einem Knaller von Yannick Veilleux ab (11.), Ex-Eisbär Marvin Cüpper im Kasten der Wild Wings kann den Puck zuvor nicht festhalten.
Pföderl wie der Blitz
Giovanni Fiore packt das 2:0 drauf (19.), als er von halbrechts aus der Drehung und aus dem Handgelenk abzieht und ins lange Eck triff. Fürs 3:0 braucht Leo Pföderl nach der ersten Pause nur 14 Sekunden (21.), den Schlusspunkt setzt erneut Fiore, der bei einem Solo in Unterzahl eiskalt ist (39.).
