Endlich sind die Eisbären wieder los. Nach einem 3:2-Sieg über Gastgeber Bremerhaven verpasste der EHC im Finale des Pinguin-Pokals dann Valerenga Oslo eine 5:1 (2:1, 1:0, 2:0)-Klatsche. Noch besser: Torjäger Leo Pföderl trifft eine Woche nach seinem 30. Geburtstag wieder wie in alten Zeiten.
Gegen Oslo klappte es sogar mit einem Dreierpack (1:0/7., 2:1/14., 3:1/37.). Der Bayer bestätigte damit nur, was er schon immer für sich sagte: „Tore schießen ist mein Job.“ Den konnte Leo in der vergangenen Saison aber nicht wie gewohnt ausüben. „Ich hatte mir vor zwei Jahren im Viertelfinale gegen Köln den Knöchel gebrochen. Ab und an spürte ich Schmerzen, merkte im Schlittschuh aber meist nichts“, wundert sich Leo noch heute.
Pföderl lässt sich vom Knochenbruch nicht stoppen

Urige Bayern kennen eben keinen Schmerz! Leo reiste 2022 dann sogar noch zur WM. „Erst danach stellten die Röntgenärzte den Bruch und ein verletztes Schambein fest.“ Selbst Eisbären-Teamarzt Dr. Jens Ziesche (60) staunte damals: „Ich weiß nicht, ob das ein anderer Spieler auch so weggesteckt hätte.“
Vorbei! Diesen Sommer nutzte der Knipser und zog in Berlin ab Mai auf dem Eis und im Kraftraum durch. Zudem nahm er geduldig die Behandlungen im sportmedizinischen Zentrum in Hohenschönhausen wahr und glaubt fest: „Jetzt bin ich wieder okay.“ Wie er noch mal in Bremerhaven eindrucksvoll bestätigte.



