Die Eisbären und der MagentaSport-Cup, das wird keine echte Liebe mehr. Beim EHC Red Bull München führen die Hauptstädter nach Pleiten gegen Schwenningen (1:5) und Mannheim (0:3) lange 2:0, sehen lange wie der Sieger aus, müssen sich nach Verlängerung aber der Mannschaft von Ex-Trainer Don Jackson mit 2:3 (1:0, 1:0, 0:2, 0:1) geschlagen geben. Nach der Hälfte des Turniers steht somit nur ein Punkt auf dem Konto. „Das ist bitter“, sagt Neuzugang Parker Tuomie bei Magenta, „zwei Drittel haben wir das gut unter Kontrolle, aber dann fehlt uns die Erfahrung.“
Marcel Noebels erzielt Wahnsinnstor
Tuomie ist es zunächst, der die Eisbären in Führung bringt, indem er einen Schuss von Frank Hördler abfälscht (9.). Und beim 2:0 zeigt Marcel Noebels mit einem Wahnsinnstor, warum er im Frühjahr zum wertvollsten Spieler der DEL gewählt wurde. Erst schiebt sich der 28-Jährige den Puck bei 4-gegen-4 zwischen den Beinen durch und lupft die Scheibe dann ohne hinzugucken über Münchens Torwart Kevin Reich (29.).
