Berlin - Die Eisbären können es kaum erwarten, dass sie am 17. März endlich gegen die Düsseldorfer EG in die Play-offs starten. Aber natürlich herrscht auch bei den EHC-Cracks die Unsicherheit, dass das Coronavirus die K.o.-Runde noch kippen könnte.
Kapitän André Rankel (34) sagt: „Wir wollen die Play-offs spielen und konzentrieren uns darauf. Aber klar, man kann kaum irgendwo langlaufen und es wird nicht über dieses Thema gesprochen.“
Sportdirektor Stéphane Richer (53) will ebenfalls keine Prognosen abgeben, wie gefährdet die Play-offs sind. „Ich bin kein Spezialist in diesen Dingen, das müssen die Fachleute entscheiden“, sagt er, „es wäre richtig schade für uns und vor allem für die Jungs, wenn das ausfallen würde. Aber wir müssen abwarten und werden weiter trainieren.“
Ticketeinnahmen sind für die Eishockeyklubs wichtig
Klar ist: Im Budget der Eishockeyklubs spielen Ticketeinnahmen eine wichtigere Rolle als im Fußball. Bevor eine Play-off-Geisterrunde stattfindet, ist mit Sicherheit auch die Absage eine Option. Damit könnte das Virus den Bären die Titelchance rauben und München als Hauptrundensieger zum Meister küren.
Doch soweit ist es noch nicht. Die Bären bereiten sich ab Mittwoch auf die DEG vor. Nach den Erfahrungen aus dieser Saison (3 Niederlagen, 1 Sieg) müssen die Bären am richtigen Plan tüfteln, um Düsseldorfs Abwehrbollwerk um Keeper Mathias Niederberger (27) zu bezwingen, der vielleicht ab kommender Saison im EHC-Kasten steht. DEG-Chefcoach Harold Kreis frohlockte bereits, dass die Eisbären seinem Team besonders liegen.
