Sie waren die Giganten auf den Feldern der DDR. Die Traktoren Fortschritt ZT 320 und das Allrad-Modell Fortschritt ZT 323 bestimmten einst die landwirtschaftliche Produktion im Osten.
Respekt für die Traktoren auch in Amerika
Lange Zeit galten die DDR-Traktoren zwar als unterschätzt. Doch irgendwann wendete sich das Blatt. Aus Spott wurde Respekt, auch in Amerika.
In vielen Bereichen überzeugen die Fortschritt-Traktoren
Auf dem YouTube-Kanal von „FeldGiganten“ erklären die Filmemacher, wie der Fortschritt ZT 320 in den USA aufgrund seiner Leistung in Bereichen wie Zugkraft und Zuverlässigkeit anerkannt wurde.
Nicht zu unterschätzen waren die Fortschritt-Fahrzeuge auch in Sachen Stabilität, Wartung und Zuverlässigkeit.
Fortschritt-Reihe wurde im Salzlandkreis produziert
„Die Neuen aus Schönebeck“, wie die Fahrzeuge im Volksmund hießen, wurden im VEB Traktorenwerk Schönebeck an der Elbe im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt produziert. Ende 1983 vorgestellt, galten sie als internationale Spitzenklasse.
Tatsächlich hatten die Modelle im Vergleich zu ihren Vorgängern einige Verbesserungen erhalten. So steigerten die Ingenieure die Wirtschaftlichkeit der Motoren und überarbeiteten die Bremsanlage.
Viele Verbesserungen im Laufe der Jahre
Auch technisch gab es Verbesserungen. Die hydraulische Lenkung bekam eine eigene Pumpe, das Getriebe wurde optimiert.
Besonders auffällig: die Optik. Statt im bisherigen Look kamen die Schlepper nun in frischem Grün daher – inklusive neuer Kabine. Das neu entwickelte Fahrerhaus war deutlich stabiler und bot nun auch eine bessere Rundumsicht.
Produktion wird 1990 eingestellt
Serienmäßig verbaut waren ein luftgefederter Sitz, ein verstellbares Lenkrad und eine Seitenschaltung. Für DDR-Verhältnisse durchaus komfortabel.
Nachdem die Zentralschmierung des Motors eingeführt worden war, wurde die Baureihe ab 1985 als ZT 320-A beziehungsweise als ZT 323-A bezeichnet. Im Jahr 1990 wurde die Produktion eingestellt.
Traktoren auch heute noch auf den Straßen unterwegs
Und auch heute noch begeistern die alten DDR-Giganten noch viele Menschen. In ländlichen Regionen sind sie ab und an auch noch auf Straßen zu sehen.




