Nach den Weihnachtsfeiertagen ist die Zahl der Corona-Fälle in Berlin wieder gestiegen. Laut den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Inzidenz-Wert am Montag bei 278,2. Am Vortag waren es noch 267,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, die gemeldet wurden. Zuletzt war die Tendenz wieder deutlich rückläufig.
Die Dunkelziffer dürfte allerdings viel höher liegen. Denn das RKI und der Senat weisen ausdrücklich darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen sei. Die ausgewiesenen Daten könnten deswegen nur „ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage“ ergeben, heißt es.
Von den zwölf Bezirken hatten am Montag nur drei überhaupt Infektionszahlen übermittelt. Über die Feiertage war die Datenlage ähnlich dünn. „Die dargestellten Fallzahlen haben somit eine begrenzte Aussagekraft“, wurde vom RKI mitgeteilt.
Neuinfektionen: Neukölln ist Spitzenreiter
Demnach waren in den Bezirken Neukölln, Reinickendorf und Spandau zwischen Sonntag und Montag 646 neue Infektionen registriert worden, der Großteil davon in Neukölln. Für alle anderen Bezirke lagen keine Meldungen vor.

