Dramatische Szenen in der Nacht zu Samstag in Berlin-Zehlendorf: In einem Krankenhaus an der Walterhöferstraße ist eine Patientin nach einem Brand ums Leben gekommen.
Pfleger entdeckte die Frau im brennenden Bett
Gegen 23.15 Uhr entdeckte ein Pfleger das Feuer in der dritten Etage und fand die 64‑jährige Frau in einem brennenden Krankenhausbett.
Nach bisherigen Erkenntnissen reagierte der Pfleger sofort, begann umgehend mit Löschmaßnahmen und alarmierte die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war das Feuer bereits erstickt. Für die 64-Jährige Patientin jedoch kam jede Hilfe zu spät: Sie wurde mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen auf die Intensivstation des Krankenhauses verlegt und verstarb dort schon wenig später.
Wie es zu dem tödlichen Brand im Patientenzimmer kommen konnte, ist völlig unklar. Die Ermittlungen laufen, ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat den Fall übernommen. Auch Stunden nach dem schrecklichen Unglück lagen der Polizei bis zum Samstag Nachmittag noch keine neuen Erkenntnisse vor.
War ein technischer Defekt Auslöser des Brandes?
„Es wird noch ermittelt, was den Brand ausgelöst hat. Denkbar wäre auch, dass ein technischer Defekt die Ursache gewesen sein könnte oder auch ein Handhabungsfehler durch die Patientin“, so ein Polizeisprecher zum KURIER. Eines scheint jedoch sicher: „Es gibt jedoch keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.“
Welche unglückliche Verkettung von Umständen zu dem Feuer-Drama geführt hat, ist also ungewiss. Doch in einem Krankenhaus, einem Ort der Sicherheit, wurde die Nacht für eine Patientin zur tödlichen Falle.


