Der Fall sorgte Ende Februar für Trauer und Betroffenheit. Eine junge Mutter und ihr Kind sind leblos im Weißen See gefunden worden. Jetzt wendet sich auf der Spendenplattform Gofundme offenbar die Familie der Toten an die Öffentlichkeit. Auch in Südafrika berichten Medien über den Fall. Die Eltern der Toten suchten weiter nach Antworten, heißt es dort.
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A Cape Town family has been left with more questions than answers after their relative and her son were found dead in Weißer See, a lake in Berlin, Germany, two months after they went missing. | @MarvinCharles_ https://t.co/PhAHaYBjeJ
— News24 (@News24) March 14, 2023
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Mit großer Trauer habe man vom Tod der Tochter und des Enkelsohnes in Berlin erfahren. „Nachdem die beiden wochenlang in Berlin vermisst worden waren, wurden sie Ende Februar aus einem See in Berlin tot geborgen. Die Umstände wie es zu dieser Tragödie kam sind bislang noch ungeklärt. Die Polizei ermittelt“, schreibt die Familie der Toten auf der Spendenplattform.
Tod am Weißen See: Polizei sieht keine Hinweise auf Fremdverschulden
In Berlin hieß es nach dem Unglück von der Polizei, Verletzungen, die auf ein Fremdverschulden hindeuten, seien nicht gefunden worden. Die beiden hätten womöglich schon seit längerem in dem See liegen können. Yolanda und ihr Sohn waren 2018 nach Berlin gezogen. Zwei Monate nachdem sie vermisst wurden, fand man die beiden Leichname im Weißen See.
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Yolanda sei nicht nur Tochter, sondern auch geliebte Schwester, Tante, Enkelin, Nichte, Cousine und Freundin gewesen, vor allen aber Mutter. „Sie lebte für ihren Sohn Amani Thando, liebte ihn und ihre Mitmenschen innig.“
Für eine Überführung der Leichname sammelt die Familie nun Spenden. „Um ihnen ihre letzte Ruhe bei ihrer Familie in Südafrika zu ermöglichen.“
