Die Feuerwehr hat in der Nacht auf Samstag einen 15-jährigen S-Bahn-Surfer vom Dach einer S-Bahn geborgen, er starb noch im S-Bahnhof Steglitz an seinen schweren Kopfverletzungen. Auf Twitter teilte die Feuerwehr mit, dass alle Wiederbelebungsmaßnahmen erfolglos waren. Der Fahrer der S-Bahn wurde vor Ort versorgt, so ein Sprecher der Feuerwehr am Samstagmorgen. Die Ermittlungen zum Hergang des Unfalls liegen nun bei der Berliner Polizei.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll der 15-Jährige gegen 22.50 Uhr gemeinsam mit seinen Begleitern im Alter von 16 und 23 Jahren am S-Bahnhof Feuerbachstraße auf den Zug aufgesprungen sein. Kurz vor der Einfahrt zum S-Bahnhof Rathaus Steglitz soll der Jugendliche mit dem Kopf gegen einen Signalausleger geprallt sein und schwere Kopfverletzungen erlitten haben.
#Unfall in #Steglitz
— Berliner Feuerwehr (@Berliner_Fw) June 25, 2022
Am #S_Bahnhof_Steglitz kam es zu einem tragischen Unfall. Die @Berliner_Fw musste eine Person vom Dach einer #S_Bahn retten. Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos. Weitere 5 Personen wurden versorgt, davon 1 Person in eine Klinik gebracht.
Auf dem Bahnhof leisteten Zeugen noch auf dem Dach des Waggons Erste-Hilfe-Maßnahmen, die von alarmierten Rettungskräften der Berliner Feuerwehr auf dem Bahnsteig vergeblich fortgesetzt wurden. Der 15-Jährige verstarb noch am Ort.
Seine beiden Begleiter erlitten einen Schock. Der 23-Jährige, wie auch eine 37-jährige Zeugin, mussten aufgrund dessen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Während der Rettungsarbeiten und der Sachverhaltsaufnahme war der Fahrzeugverkehr rund um den S-Bahnhof für etwa zwei Stunden gesperrt.

