Die drangvolle Enge Berlins führt selbst bei Menschen, die rappelvolle Partys gewohnt sind, zu ganz neuen Empfindlichkeiten. Die Schauspielerin Rosalind Baffoe ist nur eine davon. Sie merkt an, dass das Berliner Klima immer aggressiver wird. Ein bisschen weh tut das schon.
Vielleicht lebt Rosalind Baffoe ja deshalb noch immer in Leipzig. Vor 13 Jahren ist der ehemalige Volksbühnen-Star dorthin gezogen – und kleben geblieben. Jetzt tauchte die Ex-Castorf-Schauspielerin hopplahopp beim AEDT-Sommerfest auf.
Das Berliner Promi- und Nachtleben-Portal von Stefan Krempl feierte wie jeden Sommer mit schillernder Prominenz – dieses Mal im Alice Rooftop & Garden über dem Living Berlin in der Berliner Kantstraße.
Mitten im Schrill-Gewühl auch Stars wie die edelhysterische Nastassja Kinski und Dieter Hallervorden, Trash-Prominenz à la Dschungelkönigin Djamila Rowe und Nacki-Exzellenz Micaela Schäfer – dazu Roben-Meisterin Nanna Kuckuck und Entertainer wie Karsten Speck oder auch Sheila Wolf. Und dann eben Rosalind Baffoe.
Rosalind Baffoe hatte Stress mit einer Berliner Göre
„Du glaubst nicht, wie aggro Berlin geworden ist“, schnaufte Rosalind dem Verfasser dieser Zeilen zu. Beispiel gefällig? „Ich stieg mit meinem Koffer aus der Bahn aus und schon gab’s Krawall.“ Eine kodderschnauzende Göre fühlte sich offenbar durch einen Koffer-Touch belästigt und prustete gleich mal los. Zum Glück blieb es beim verbalen Schlagabtausch, denn Rosalind Baffoe kann Blessuren derzeit gar nicht gebrauchen.
Die 62-Jährige hat einen … pssst, noch darf nicht viel verraten werden … Kunstfilm über Louis Armstrong (1901–1971) gedreht und spielt darin die Ehefrau des Kult-Trompeters. Gezeigt wird das Werk im Kunsthaus Das Minsk in Potsdam, und zwar im September. In der Ausstellung geht es vor allem um die spektakuläre Konzerttournee, die Louis Armstrong 1965 durch die DDR führte. Der Film ist Teil dieser Ausstellung.



