Autodiebe haben in Berlin im vergangenen Jahr deutlich weniger Beute gemacht. Das zeigt jetzt eine neue Senatsstatistik. Vor allem Besitzer bestimmter Marken müssen aber weiter zittern. Besonders hart trifft es erneut Fahrer von Renault.
Die jüngsten Diebstahl-Zahlen
Die jüngsten Zahlen stammen aus einer parlamentarischen Anfrage der beiden SPD-Abgeordneten Martin Matz und Sebastian Schlüsselburg an den Senat. Demnach wurden im Jahr 2025 in Berlin insgesamt 1338 Fahrzeuge gestohlen. Das sind gut 20 Prozent weniger als im Jahr zuvor.
Am häufigsten wurden erneut Fahrzeuge von Renault gestohlen. Damit bleibt der französische Hersteller das Hauptziel der Autodiebe in Berlin. Auf den weiteren Plätzen folgen Toyota und Volkswagen. Der Grund liegt vor allem in der weiten Verbreitung der Marken. Sie sind bei Dieben beliebt, weil die erbeuteten Fahrzeuge häufig als Ersatzteillager missbraucht werden.
Deutlich entspannter können dagegen Tesla-Besitzer sein. In ganz Berlin wurden 2025 nur zwei Fahrzeuge der Marke gestohlen. Ein extrem niedriger Wert im Vergleich zu anderen Herstellern.

Bei einigen Automarken gab es allerdings auch wieder mehr Fälle. Bei Audi, Mazda und Peugeot stiegen die Diebstähle zuletzt an.
Auch zwischen den Bezirken gibt es Unterschiede. In fast allen Stadtteilen gingen die Zahlen zurück. Eine Ausnahme bildet Friedrichshain-Kreuzberg. Dort blieb das Niveau hoch. Besonders häufig schlugen Täter in Charlottenburg-Wilmersdorf und in Tempelhof-Schöneberg zu.
Millionenschaden trotz Rückgangs der Diebstähle
Trotz des deutlichen Rückgangs bleibt der finanzielle Schaden enorm. Rund 122 Millionen Euro gingen durch Autodiebstähle im vergangenen Jahr verloren. Für viele Betroffene bedeutet das monatelangen Stress mit Versicherungen und oft auch den Verlust persönlicher Dinge aus dem Fahrzeug.



