Berlinerinnen und Berliner, die am Donnerstagabend aus dem Fenster schauten, entdeckten mit der richtigen Blickrichtung eine riesige Qualmwolke über der Stadt. Schwarzer Rauch stieg in westlicher Richtung auf, breitete sich gen Himmel aus. Was steckt dahinter? Es war ein Brand in einem Wohnhaus im Bezirk Charlottenburg, der ein Großaufgebot der Feuerwehr bis in die Nacht beschäftigte.
Dachstuhl eines Wohngebäudes steht in Flammen
Es handelt sich um ein Wohnhaus an der Ecke von Mommsenstraße und Waitzstraße. Der Dachstuhl des Gebäudes stand am Abend in Vollbrand, bestätigte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr auf Nachfrage des Berliner KURIER. Um 17.18 Uhr wurden die Brandbekämpfer alarmiert, weil aus dem Dach des sechsgeschossigen Wohngebäudes die Flammen schlugen. Die Feuerwehr war zeitweise mit 100 Einsatzkräften vor Ort. Gelöscht wurde über Drehleitern, von innen und von außen.

Brand an Wohngebäude: Gerüst droht einzustürzen
Der Grund sind gleich mehrere Probleme. Zum einen sollte vermieden werden, dass die Flammen aus dem Dach auf andere benachbarte Gebäude übergreifen – „und der Dachstuhl brennt in voller Ausdehnung und stürzt auch langsam ein“, so der Sprecher der Feuerwehr zum KURIER. Am Abend beschädigte das Feuer tatsächlich auch benachbarte Häuser, konnte dann aber eingedämmt werden. Außerdem ist rund um das Gebäude ein Baugerüst aufgestellt, auf das die Flammen schon frühzeitig übergingen. „Es droht, auch einzustürzen“, sagte der Sprecher am Abend. Die Befürchtungen bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht.

Ist der Qualm eine Gefahr für Berliner?
Die gute Nachricht: Aus dem Gebäude konnten alle Bewohner gerettet werden – „und Stand jetzt gibt es keine Verletzten“, so der Sprecher der Berliner Feuerwehr weiter. Auch der Rauch machte keine Probleme, er zog sehr gut nach oben ab. „Es bildet sich nur eine Wolke, die weithin zu sehen ist“, so der Sprecher.




