Überfall-Schock in Schöneberg am Montagabend! Gegen 18 Uhr überfielen laut Berichten zwei Männer ein Antiquitätengeschäft in der Keithstraße und nahmen Geiseln. Dabei soll eine Frau schwer verletzt worden sein. Gegen 20 Uhr soll einer der Täter sich der Polizei ergeben haben. Um 2.30 Uhr stürmte das SEK den Laden, befreite die Geiseln. Der zweite Täter ist tot!
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Der riesige Polizeieinsatz und die Verhandlungen mit dem Geiselnehmer dauerten rund siebeneinhalb Stunden an. Ein Spezialeinsatzkommando sicherte den Bereich rund um den Tatort. Die Polizei warb um Verständnis für die Informationssperre. „Um den Einsatzerfolg nicht zu gefährden, werden wir Ihnen weitere Informationen erst mit Einsatzabschluss mitteilen“, schrieb ein Sprecher auf Twitter.
Unser Einsatz in #Schöneberg dauert an.
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) April 24, 2023
Es sind auch Spezialkräfte im Einsatz.
Um den Einsatzerfolg nicht zu gefährden, werden wir Ihnen weitere Informationen erst mit Einsatzabschluss mitteilen.
Bitte haben Sie Verständnis.#Danke
^tsm
Täter in Schöneberg soll Geisel genommen haben
Bereits zuvor berichteten Augenzeugen vor Ort, dass es sich um eine Geiselnahme handeln könnte. Polizisten wiesen zudem Schaulustige mit den Worten ab: „Wir haben hier eine Geisellage. Bitte haben Sie Verständnis!“, berichtet die Berliner Zeitung.
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Frau soll bei Geiselnahme in Schöneberg schwer verletzt worden sein
Gegen 20 Uhr habe sich dann einer der beiden Täter ergeben. Zu diesem Zeitpunkt hatte das SEK längst das Haus umzingelt, Scharfschützen hatten sich in Stellung gebracht. Der andere Täter aber blieb weiter mit einer Geisel verschanzt. Eine vermutlich bei dem Überfall schwer verletzte Frau konnte derweil schon am Abend in Sicherheit gebracht, von Rettungskräften versorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der Bereich zwischen der Kurfürsten- und der Keithstraße blieb den ganzen Abend über hermetisch abgeriegelt. Schwer bewaffnete Polizeibeamte waren überall in der Umgebung platziert. Auch Krankenwagen der Berliner Feuerwehr standen für eine mögliche Aufnahme von weiteren Verletzten bereit.
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