In Berlin lieben viele Tiere, doch DIESE sind vielen ein Dorn im Auge: Ratten! Die pelzigen Nager sind aus einer Großstadt einfach nicht wegzudenken. Das Problem: Immer wieder kommt es an einigen Stellen in der Stadt zu regelrechten Plagen, die oft auch die Anwohner zu verantworten haben. Aktuelles Beispiel: In Lichtenberg musste das Bezirksamt jetzt sogar Grünflächen sperren!
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Konkret geht es um mehrere „Gehölzstreifen“, also mit Bäumen bewachsene Flächen, entlang der Dathe-Promenade in Friedrichsfelde. Denn: Hier musste eine Spezialfirma im Auftrag des Bezirksamtes Giftköder-Boxen aufstellen, um die örtliche Rattenplage zu bekämpfen. Offenbar haben sich die Nager hier unkontrolliert ausgebreitet – und das hat die Sperrung zur Folge. Die Zäune dienen dazu, dass niemand mit den giftigen Ködern in Berührung kommt.
Ratten breiten sich in Lichtenberg aus, weil Lebensmittelreste herumliegen
Vor allem weggeworfene Lebensmittel seien schuld daran, dass sich Ratten in Lichtenberg ausgebreitet haben, sagt das Bezirksamt. Aber auch Vogelfutter, das von Tierfreunden an Baumscheiben ausgestreut wird, lockt die pelzigen Nager demnach an.
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Das Problem: „Gesundheitsämter weisen regelmäßig darauf hin, dass Ratten eine Vielzahl von Krankheitserregern auf Menschen und Haustiere übertragen können“, heißt es in einer Mitteilung des Lichtenberger Bezirksamtes. „Darüber hinaus entstehen dem Bezirk durch die ständige Bekämpfung Kosten.“
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Deshalb werden nun auch die Bürger um Mithilfe gebeten. „Lebensmittel, auch organische wie Apfelschalen etc. gehören in den Mülleimer“, teilt die Behörde mit. Außerdem soll darauf verzichtet werden, Vogelfutter auszustreuen. „Das Auslegen und Ausstreuen von Vogelfutter in Baumscheiben und Grünanlagen ist gut gemeint, dient Ratten aber als Nahrungsquelle, sodass Rattenbekämpfung durch das Bezirksamt nicht erfolgreich sein kann.“
Wegen Ratten: Anwohner in Lichtenberg sollen keine Vögel mehr füttern
Einzige Ausnahme seien Vogelhäuschen – da diese in einer entsprechenden Höhe hängen, sind sie für Ratten nur schwer zu erreichen. Anwohner, die in Lichtenberg eine entsprechende Futterstelle einrichten wollen, sollen sich vorab aber mit dem Bezirksamt in Verbindung setzen. Auch Meisenknödel seien übrigens keine gute Idee, wenn man Vögel füttern will: Die Vögel können sich in den leeren Plastiknetzen verheddern und dabei schwer verletzen.
