Nach dem Ende der Special Olympics, den Weltsportspielen für geistig und mehrfach Beeinträchtigte, am Sonntag haben 20 Teilnehmer aus sieben Delegationen noch nicht die Heimreise angetreten.
Darunter seien Mitglieder aus den Delegationen Algerien, Burundi, Kamerun, Libanon, Senegal, Elfenbeinküste und Guinea. Das teilte Innensenatorin Iris Spranger (SPD) mit. Am Dienstag war von 14 vermissten Sportlern die Rede gewesen. Nach ersten Informationen soll es sich vor allem um Betreuende und weniger um Sportlerinnen und Sportler handeln.
Der Aufenthaltsort der 20 Menschen sei aktuell unbekannt. „Im Fokus steht natürlich ganz klar, sie aufzufinden und sicherzustellen, dass sie wohlauf sind“, sagte Spranger am Dienstag. Hinweise auf Unglücksfälle oder Ähnliches lägen nicht vor. Das Landeskriminalamt ermittle in sämtliche Richtungen.
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Die meisten Verschwundenen haben ein Visum für den Schengenraum, das 90 Tage lang gilt. Allerdings führt das Landeskriminalamt Ermittlungsverfahren zu acht verschwundenen Personen aus der Elfenbeinküste wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. Sie waren als Betreuer nach Berlin gereist.
Bisher gibt es vier Vermisstenanzeigen, so eine Polizeisprecherin
Zuletzt hätten vier Vermisstenanzeigen vorgelegen, sagte Polizeisprecherin Anja Dierschke am Donnerstag. Zwei Vermisste, bei denen es sich um Personen mit Einschränkungen handele, seien inzwischen wohlbehalten angetroffen worden. Ein weiterer Erwachsener mit Einschränkungen gelte noch immer als vermisst, ebenso wie eine Jugendliche ohne Einschränkungen.
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