Gatow ist ein idyllischer kleiner Stadtteil direkt am Wasser ganz am Rande Berlins. Bekannt war er früher durch den Flugplatz, der militärisch genutzt und 1994 geschlossen wurde. Nun wurde die Polizei zu einem Tötungsverbrechen gerufen.
Ein Mann ist im westlichen Berliner Stadtteil Gatow auf der Straße erschossen worden. Der Täter floh nach der Tat am Dienstagmittag gegen 12.00 Uhr, wie die Polizei mitteilte. Zeugen hätte „die Tat oder Teile der Tat“ gesehen, sagte ein Polizeisprecher. Sie alarmierten Polizei und Feuerwehr, die den Toten auf dem Waldschluchtpfad fanden.
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Fahndung nach dem Verdächtigen
Bei der Suche nach dem Täter setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein, war aber zunächst nicht erfolgreich. „Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen läuft“, hieß es bei Twitter. „Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gehen wir nicht von einer Gefahr für die Öffentlichkeit aus.“
Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen läuft. Hierbei kommt auch ein Hubschrauber der @PolizeiBB zum Einsatz.
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) May 16, 2023
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gehen wir nicht von einer Gefahr für die Öffentlichkeit aus.
^tsm
Bei dem Opfer handelt es sich um einen Syrer (40). Ob der geflüchtete Täter ein Mann oder eine Frau sei, sei noch unklar, hieß es. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf und befragte Zeugen. Kriminaltechniker und Experten der Spurensicherung waren im Einsatz. Ein Staatsanwalt war ebenfalls vor Ort.
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Bei der Feuerwehr ging um 12.10 Uhr der Alarm zu einem Leichenfund ein. Später soll die Freiwillige Feuerwehr Gatow laut Polizei Schulen und Kitas in der Umgebung informiert haben, dass eine möglicherweise gefährliche und bewaffnete Person in der Umgebung unterwegs sei.
