Seit den frühen Morgenstunden steht Berlin still: Die Gewerkschaft Verdi hat bei vielen Verkehrsunternehmen bundesweit zum Streik aufgerufen, auch bei der BVG in Berlin. Busse und Bahnen fahren nicht – nur einzelne Linien, die von anderen Unternehmen betrieben werden, und die Berliner S-Bahn fahren noch. Hier gibt es die wichtigsten Nachrichten zum Streik der BVG in Berlin im Überblick.
02.02.2026, 22.20 Uhr: Diese BVG-Busse fahren nachts
Noch bis 3 Uhr Dienstagfrüh bleiben die Busse und Straßenbahnen in den BVG-Höfen. Einige Buslinien, im Auftrag der BVG von anderen Unternehmen bedient werden, sind aber auch in der Nacht unterwegs: N12, N23, N35, N39, N53, N61, N69, N84, N91, N95, N97.

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02.02.2026, 21.18 Uhr: Störung auf der S-Bahnlinie S5
Auch am Abend ist nur die S-Bahn in Berlin unterwegs. Doch aufgrund einer Reparatur an der Strecke in Biesdorf kann auf der Linie S5 der 10-Minuten-Takt nur zwischen Ostbahnhof und Westkreuz angeboten werden.
Da in Kaulsdorf auf den Gegenzug gewartet werden muss, haben die Züge in Fahrtrichtung Ostbahnhof/Westkreuz einen Aufenthalt von 10 Minuten.
02.02.2026, 18.50 Uhr: Signalstörung bei S-Bahn
Auch nach der Reparatur an einem Signal am S-Bahnhof Yorckstraße (Großgörschenstraße) kommt es weiterhin zu Verspätungen und einzelnen Ausfällen.
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02.02.2026, 16.20 Uhr: Ausfälle auf vier S-Bahn-Linien
Auf den S-Bahn-Linien S1, S2, S25 und S26 kommt es nach der ärztlichen Versorgung eines Fahrgastes am S-Bahnhof Humboldthain zu Verspätungen und zu Ausfällen einzelner Zugfahrten.
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02.02.2026, 14.30 Uhr: Staus in Mitte und Neukölln
Wer mit dem Auto den BVG-Streik umfahren will, wird in Berlin-Mitte ausgebremst. Nach dem Wasserrohrbruch an der Kreuzung Greifswalder Straße/Am Friedrichshain/Otto-Braun-Straße baut sich gerade der Berufsverkehrsstau in der Otto-Braun-Straße auf. Stadtauswärts ist die Kreuzung voll gesperrt, Autos können nur einspurig nach links abbiegen. Stauzeit: schon 10 Minuten!
Stau gibt es auch auf der Karl-Marx-Straße in Neukölln. In beiden Richtungen zurzeit 20 Minuten! Auf der Hermannstraße stadteinwärts sind es ebenfalls 15 bis 20 Minuten.
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02.02.2026, 13.24 Uhr: Mega-Streik in Brandenburg
In Brandenburg streikt die Gewerkschaft EVG, aber auch Verdi: Insgesamt 16 regionale Verkehrsunternehmen sind hier beteiligt. „Wir wollen jetzt einfach ein Zeichen setzen“, sagt die Verhandlungsführerin Andrea Germanus.
- Uckermärkische Verkehrsgesellschaft
- Barnimer Busgesellschaft
- Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder)
- Busverkehr Oder-Spree
- Mobus Märkisch-Oderland Bus
- Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn
- Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft
- Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel
- Verkehrsbetrieb Potsdam
- Regiobus Potsdam Mittelmark
- Havelbus Verkehrsgesellschaft
- Verkehrsgesellschaft Teltow Fläming
- Cottbusverkehr
- Spree-Neiße Cottbusverkehr
- Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme Spreewald
- Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz
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02.02.2026, 12.30 Uhr: Fähren fahren nicht
In einer Ankündigung der BVG hieß es zum Streik: „Die BVG-Fähren, Muva und Jelbi sowie einige Buslinien, die im Namen der BVG von anderen Unternehmen betrieben werden, sind nicht betroffen.“ Doch bei einigen Fährlinien in Berlin kommt zurzeit das Wetter dazwischen. Für die Linien F10 zwischen S Wannsee und Alt-Kladow, die F11 zwischen Wilhelmstrand und Baumschulenstraße und die F12 zwischen Müggelbergallee und Wassersportallee gilt: Sie verkehren bis auf weiteres aufgrund der Witterung nicht.
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02.02.2026, 11.45 Uhr: S-Bahn unterbricht Verkehr
Als wäre der BVG-Streik nicht schon nervig genug, gab es gegen Mittag auch noch Einschränkungen auf den wichtigen Linien der Stadtbahn. Weil sich Personen im Gleis befanden, musste der Verkehr auf den Linien S3, S5, S7, S75 und S9 zwischen den Bahnhöfen Alexanderplatz und Friedrichstraße unterbrochen werden. Zwar ist der Polizeieinsatz beendet, es kann aber noch zu Verspätungen und Ausfällen kommen.
#S3 #S5 #S7 #S75 #S9: Aufgrund unbefugter Personen im Gleis, ist der Zugverkehr zwischen #Alexanderplatz und #Friedrichstraße unterbrochen.
— S-Bahn Berlin (@SBahnBerlin) February 2, 2026
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02.02.2026, 10.25 Uhr: Berliner spotten über den Streik
Auch im Netz löst der Streik heftige Reaktionen aus, beispielsweise beim Kurznachrichtendienst X. „Berlin ist ein absoluter Fiebertraum. Montagmorgen, minus 7 Grad“, schreibt ein Nutzer. „Du musst zur Arbeit und siehst Bahnen trotz Streik an dir vorbeifahren, nur damit die Oberleitungen nicht vereisen. Einsteigen verboten.“ Die Geister-Trams, die durch die Stadt fahren, aber keine Fahrgäste mitnehmen dürfen, sorgen für Unverständnis bei vielen Berlinern.

Eine Frau kritisiert: „Danke, BVG, Enkel muss mit dem Taxi zur Arbeit fahren, kostet so einiges. Wen interressiert das normale Leben.“ In einem Post heißt es: „Der richtige Zeitpunkt wäre, wenn Arbeitnehmer Fahrrad fahren können. Verdi wird diesen heutigen Streik noch sehr bereuen.“ Und sogar manchem Auto-Verfechter bietet der Streik Rückenwind. „Vielleicht begreift jetzt der Letzte, dass bei Winter und Streik das Auto das einzige zuverlässige Verkehrsmittel ist und man sich auf den ÖPNV nicht verlassen kann“, schreibt einer.
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02.02.2026, 9.25 Uhr: Jobs sollen attraktiver werden
Die Gewerkschaft kämpft auch dafür, dass die Jobs bei den Verkehrsunternehmen attraktiver werden. „Wenn wir nicht für bessere Arbeitsbedingungen streiken, werden die Jobs so unattraktiv bleiben, wie wir das in den letzten Jahren erlebt haben“, sagte Andreas Schackert, der bei Verdi für den Bereich Busse und Bahnen zuständig ist. Der Fahrdienst lande im Bereich Attraktivität direkt hinter der Gastronomie. „Wenn wir die Belastung nicht attraktiver machen und die Jobs, dann werden wir auf Dauer die Menschen, die wir da jetzt suchen und finden, auch nicht halten können.“
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02.02.2026, 8.59 Uhr: Geister-Trams rollen durch Berlin
Es ist ein absurdes Bild: Trotz Ausstands bei der BVG fahren die Trams durch die Stadt. Allerdings ohne Fahrgäste. Der Grund: Sie sind einzig und allein auf der Schiene unterwegs, damit die Oberleitungen eisfrei bleiben. Die BVG fürchtete, dass der Streik von Verdi dafür sorgen könnte, dass es in den kommenden Tagen wieder Probleme mit dem Eis gibt. Denn der Winter ist noch nicht vorbei.

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02.02.2026, 8.50 Uhr: Was kostet ein Streik pro Tag?
Ein Streik sorgt nicht nur für schlechte Stimmung bei den Menschen, die nicht vernünftig zur Arbeit kommen, sondern verursacht auch hohe Kosten. Professor Clemens Fuest vom Wirtschaftsforschungsinstitut ifo sagte gegenüber Bild, dass die Kosten in die Millionen gehen. „Vergangene Streiks haben nach Schätzungen 100 bis 200 Millionen Euro pro Tag gekostet. Das sind Wertschöpfungsverluste wegen entfallender Transportleistungen.“ Allerdings hänge der Preis der Streiks auch immer davon ab, welche Leistungen genau ausfallen.
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02.02.2026, 8.39 Uhr: Angestellte dürfen trotz Streiks nicht zu spät kommen
Was tun, wenn die Bahn nicht fährt – ist es in Ordnung, zu spät zur Arbeit zu kommen? Leider nicht, sagt Volker Görzel vom Verband deutscher Arbeitsrechtsanwälte. Grundsätzlich gilt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbst dafür verantwortlich sind, pünktlich im Betrieb anzukommen, sie tragen das sogenannte Wegerisiko. Das gilt bei Streik genauso wie etwa bei Schnee und Glätte. Heißt: Auch wenn Busse und Bahnen nicht fahren, dürfen Angestellte nicht automatisch zu spät kommen.
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02.02.2026, 8.32 Uhr: Berlin hat im Streik großes Glück
Es klingt unglaublich, doch es ist wahr: Berlin gehört beim XXL-Streik zu den Regionen, die noch großes Glück haben. Der Grund: Die Gewerkschaft Verdi bestreikt ganz Deutschland, Millionen Arbeitnehmer haben am Montagmorgen massive Probleme, zur Arbeit zu kommen. Doch die Hauptstadt gehört zu jenen Regionen, die zumindest noch eine funktionierende S-Bahn haben. „Die S-Bahnen in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Köln, Nürnberg, Rhein-Main und der Regional- und Fernverkehr der DB werden als Unternehmen nicht von Verdi vertreten und sind daher von dem Streik nicht betroffen“, teilte der Konzern mit. Regionen, in denen es keine gute Anbindung per S-Bahn gibt, sind angeschmiert.

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02.02.2026, 8.19 Uhr: FDP kritisiert den Streik
Kritik am Streik der Gewerkschaft Verdi kommt auch von der FDP. „Während viele Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft Überstunden machen, auf Gehaltserhöhungen verzichten oder sogar um ihren Job fürchten, legen Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr der BVG bei Minusgraden erneut Berlin lahm“, schreibt der Berliner Ortsverband „FDP Hackescher Markt“ beim Kurznachrichtendienst X. Das Streikrecht sei wichtig, doch aus der Sicht vieler hart arbeitender Menschen wirke es „wie ein schlechter Scherz, wenn andere gerade froh sind, überhaupt Arbeit zu haben“.
Während viele Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft Überstunden machen, auf Gehaltserhöhungen verzichten oder sogar um ihren Job fürchten, legen Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr der BVG bei Minusgraden erneut Berlin lahm.
— FDP Hackescher Markt (@FDPamHackeschen) February 2, 2026
Das Streikrecht ist wichtig, aber es wirkt aus der… pic.twitter.com/kMc3gVeulc
Man hätte einen besseren Zeitpunkt für den Streik finden können, heißt es weiter – „als bei –8 °C, während viele Arbeitnehmer ohnehin am Limit sind, weil in dieser Stadt nichts so funktioniert, wie es sollte“. Auch Kritik an der BVG gibt es: Der Streik sei insbesondere nach einer Zeit ungünstig, wo das Unternehmen nicht in der Lage gewesen sei, die Straßenbahnen in Berlin fahren zu lassen.
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02.02.2026, 8.10 Uhr: Darum geht es beim Streik der BVG
Wieder werden Streitigkeiten zwischen Gewerkschaft und Unternehmen auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen. Verdi verhandelt derzeit in allen Ländern parallel mit den Verkehrsunternehmen über neue Tarife. In Berlin dabei wird der Manteltarifvertrag neu verhandelt, der die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten regelt. Verdi will für rund 16.000 BVG-Beschäftigte unter anderem eine Begrenzung der Schichtlänge auf zwölf Stunden, mehr Urlaubstage, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage. Bisher liefen die Verhandlungen ohne Erfolg.
Was halten Sie vom Streik der BVG? Schicken Sie uns Ihre Meinung an wirvonhier@berlinerverlag.com. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!
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02.02.2026, 8.03 Uhr: Pendler leiden unter dem Streik
Berufspendler in Berlin und Brandenburg leiden bei den Bibber-Temperaturen massiv unter dem Streik. „Ich hatte ein bisschen Schwierigkeiten, heute zur Arbeit zu kommen“, sagte eine Frau am frühen Morgen am Alexanderplatz. Sie habe eine Stunde früher losfahren, schon um 4 Uhr aufstehen müssen. Nach mehreren S-Bahn-Fahrten war sie noch nicht am Ziel. „Jetzt muss ich noch mal 20 Minuten laufen.“ Was erleben Sie im Streik der BVG? Schicken Sie uns Ihre Erlebnisse an wirvonhier@berlinerverlag.com!

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02.02.2026, 7.58 Uhr: S46 und S47 fahren wieder
Entwarnung bei der S-Bahn Berlin: Auf den Linien S46 und S47 wurde der Verkehr wieder aufgenommen. Hier gab es am Morgen Probleme wegen einer technischen Störung an einem Zug.
#S45, #S47: Der Zugverkehr zwischen #Baumschulenweg und #Neukölln ist wieder aufgenommen. https://t.co/Qn12AwNRPr
— S-Bahn Berlin (@SBahnBerlin) February 2, 2026
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02.02.2026, 7.47 Uhr: Verband kritisiert Verdi scharf
Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) kritisiert den Streik der Gewerkschaft Verdi scharf. „Bei Minusgraden sowie vereisten Straßen und Gehwegen bundesweit den Nahverkehr lahmzulegen, erfordert schon eine besondere emotionale Kälte seitens der Gewerkschaft Verdi“, sagt der stellvertretende UVB-Hauptgeschäftsführer Andreas Schulz der „Berliner Zeitung“. Millionen Arbeitnehmer seien damit großen Gefahren ausgesetzt – und das sei zutiefst egoistisch.
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02.02.2026, 7.34 Uhr: Diese Linien fahren trotz Streik
Nicht das gesamte Berliner Verkehrssystem liegt am Montag brach – einige Linien, die von anderen Unternehmen bedient werden, fahren trotz Ausstand. Im Einsatz sind die Linien 106, 114, 118, 124, 133, 175, 184, 204, 234, 275, 316, 318, 326, 161, 363. In der Nacht werden trotz Streik auch die Nachtbusse N12, N23, N35, N39, N53, N61, N69, N84, N91, N95 und N97 fahren. Und: Abgesehen von mehreren Störungen ist die S-Bahn nicht betroffen, die Züge sollen fahren.
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02.02.2026, 7.18 Uhr: Störung bei S46 und S47
Auch auf den Linien S46 und S47 gibt es am Morgen Einschränkungen. „Wegen einer technischen Störung an einem Zug in Baumschulenweg ist der Zugverkehr zwischen Neukölln und Baumschulenweg derzeit unterbrochen“, meldet die S-Bahn Berlin beim Kurznachrichtendienst X. Wichtig für Fahrgäste: Noch bis zum 6. Februar wird auf mehreren Linien gebaut, es besteht Ersatzverkehr mit Bussen. Betroffen sind die S46 und die S47, aber auch die S8, die S85 und die S9. Es geht um den Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Baumschulenweg und Grünau, Spindlersfeld und Grünbergallee. Alle Infos gibt es bei der S-Bahn.
Bauinfo - #S46 #S47 #S8 #S85 #S9: Durchgehend bis zum 6. Februar besteht Ersatzverkehr mit Bussen zw. #Baumschulenweg <> #Grünau / #Spindlersfeld / #Grünbergallee (#Flughafen_BER). Bitte auch den Pendelverkehr zwischen #Baumschulenweg <> #Treptower_Park beachten. Alle Infos:…
— S-Bahn Berlin (@SBahnBerlin) February 2, 2026
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02.02.2026, 7.10 Uhr: Schicken Sie uns Ihre Streik-Erlebnisse!
Wer trotz Streik zur Arbeit muss und dafür den öffentlichen Nahverkehr nutzt, wird in Berlin am Montag Nerven lassen. Was erleben Sie im Streik? Und wie finden Sie es, dass die Gewerkschaft Verdi ein weiteres Mal lahmlegt? Schicken Sie uns Ihre Erlebnisse und Ihre Meinung an wirvonhier@berlinerverlag.com. Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!
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02.02.2026, 7.05 Uhr: Die wichtigsten Fragen
Welche Verkehrsmittel fahren in Berlin jetzt überhaupt noch? Wie lange soll der aktuelle Streik dauern? Wie kommt man jetzt noch sicher von A nach B - und droht bereits ein neuer Streik? Wir haben alle wichtigen Informationen zum aktuellen Ausstand der BVG zusammengefasst.
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02.02.2026, 6.45 Uhr: Probleme bei der S-Bahn
Die S-Bahn ist für viele Berlinerinnen und Berliner der letzte Rettungsanker am streik-Tag. Doch auch hier gibt es jetzt Probleme. Am Morgen kam es zu Störungen auf mehreren Linien. Etwa bei der Linie S5: Aufgrund einer Reparatur an der Strecke bei Biesdorf kann der 10-Minuten-Takt auf der Strecke aktuell nur zwischen Ostbahnhof und Westkreuz angeboten werden.
#S5 Aufgrund einer Reparatur an der Strecke in #Biesdorf kann der 10-Min-Takt nur zwischen #Ostbahnhof <> #Westkreuz angeboten werden. Wegen des Wartens auf den Gegenzug in #Kaulsdorf haben die Züge in Fahrtrichtung Ostbahnhof/Westkreuz einen Aufenthalt von ca. 10 Minuten.
— S-Bahn Berlin (@SBahnBerlin) February 2, 2026
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02.02.2026, 6.35 Uhr: BVG kritisiert den Streik
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben den ganztägigen Warnstreik der Gewerkschaft Verdi kritisiert. „Die BVG verurteilt die unverhältnismäßige Eskalation in den gerade erst begonnenen Tarifverhandlungen“, erklärte das landeseigene Unternehmen am Morgen. „Die Arbeitgeberseite ruft die Gewerkschaft Verdi auf, gemeinsam am Verhandlungstisch nach realistischen Lösungen zu suchen, die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden nachhaltig weiter zu verbessern.“

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02.02.2026, 6.10 Uhr: Verdi hat „keine andere Wahl“
Am frühen Morgen hat sich die Gewerkschaft Verdi zum angelaufenen Streik geäußert. „Unsere Priorität ist, am Verhandlungstisch voranzukommen“, sagte Verhandlungsführer Serat Canyurt. „Die Kolleginnen und Kollegen können sich Besseres vorstellen, als bei diesem Wetter zu streiken.“ Die BVG habe sich bisher geweigert, sich mit den Forderungen der Gewerkschaft auseinanderzusetzen. „Da bleibt uns keine andere Wahl.“
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02.02.2026, 5.15 Uhr: Geister-Trams in Berlin
Es gibt eine Ausnahme im Streik bei der BVG: Trotz Arbeitskampf sollen die Straßenbahnen durch Berlin rollen. Sie dürfen allerdings keine Fahrgäste mitnehmen. Hintergrund ist die Wetterlage der vergangenen Woche: Nach heftigem Eisregen froren die Oberleitungen ein, mussten Stück für Stück vom Eis befreit werden. Die BVG fürchtete, dass es aufgrund der kalten Temperaturen zu weiteren Wetter-Katastrophen kommen könnte. Mit Verdi wurde deshalb der Kompromiss geschlossen: Die Bahnen dürfen fahren, nur eben ohne Fahrgäste.
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02.02.2026, 4.10 Uhr: In Brandenburg wird doppelt gestreikt
In Brandenburg ist die Belastung für Pendler am Montagmorgen noch größer. Im öffentlichen Nahverkehr sind voraussichtlich zahlreiche Busse und Straßenbahnen im ganzen Land von Arbeitsniederlegungen der Gewerkschaft Verdi betroffen. Dazu kommt: Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat zu einem Warnstreik für Montag von 7 Uhr bis 9.30 Uhr aufgerufen, was möglicherweise Auswirkungen auf den Regionalverkehr im Nordwesten hat.
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02.02.2026, 3 Uhr: Streik der BVG hat begonnen
Der Berliner Nahverkehr ist seit den frühen Morgenstunden aufgrund eines Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi nahezu vollständig eingestellt. Der Arbeitskampf sei um 3 Uhr wie geplant angelaufen, sagte Verdi-Verhandlungsführer Serat Canyurt der Deutschen Presse-Agentur. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hatten zuvor angekündigt, Busse und Bahnen infolge des Warnstreiks bis Dienstagmorgen in den Depots zu lassen.






