Im mutmaßlichen Kannibalen-Mord von Pankow suchen die Ermittler weiter nach Leichenteilen. Nach Angaben eines Fahnders fehlen noch einzelne Teile von Stefan T. Das berichtet die Bild-Zeitung. Am Mittwoch meldete dann die Polizei Köln überraschend, man habe ein Körperteil entdeckt. „Da ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen werden kann, wurde zur Klärung der Hintergründe eine Mordkommission eingesetzt“, so ein Polizeisprecher. Ergebnisse seien aber „vor dem Wochenende“ nicht zu erwarten.
Leichenteile mit einem Carsharing-Fahrzeug umhergefahren
Unterdessen rekonstruieren die Berliner Mordermittler die Tat in allen Details. Laut dem Bericht der Bild-Zeitung soll der mutmaßliche Kannibale Leichenteile von Stefan T. mit einem Carsharing-Fahrzeug umhergefahren haben. An der Fundstelle des Rumpfes an der Autobahn A 114, etwa drei Kilometer von der Wohnung des Verdächtigen an der Pankower Parkstraße entfernt, stießen die Ermittler dem Bericht zufolge auf erste Hinweise auf das Carsharing-Unternehmen. Die Daten des Fahrzeugs werden nun ausgewertet.
