Erst wird aus einer Löwin im Berlin-Brandenburger Wald ein Wildschwein, dann verirrt sich ein Leguan in ein hauptstädtisches Ministerium. Es scheint, als setzten sich die Berliner Tiergeschichten in diesem Sommer munter fort.
Während der Suche nach einer mutmaßlichen Löwin in Berlin hatte sich in der Hauptstadt ein Leguan ein besonderes Ziel ausgesucht: Er wurde am Donnerstag auf dem Gelände des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) entdeckt. Dieses teilte am Freitag per Twitter mit: „In Großstädten gibt es manchmal überraschende Begegnungen mit der Natur. .... Das BMWK als vielfältiges und widerstandsfähiges Ökosystem.“
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Staatliches oder stattlicher Tier
Das Bezirksamt Berlin-Mitte informierte am Freitag ebenfalls auf Twitter über den Ausflug des Reptils - und bezeichnete es per originellem Schreibfehler als „staatlich“ statt „stattlich“: „Während im Süden Berlins unter Hochdruck nach einer #Löwin gesucht wird, hat unsere Veterinäraufsicht gestern einen jungen aber dennoch mit 90 cm staatlichen Baumleguan auf dem Gelände des @BMWK eingefangen. Dem Tier geht es gut.“ Dazu war ein Foto eines Leguans auf einem Ast zu sehen.
Während im Süden Berlins unter Hochdruck nach einer #Löwin gesucht wird, hat unsere Veterinäraufsicht gestern einen jungen aber dennoch mit 90 cm staatlichen Baumleguan auf dem Gelände des @BMWK eingefangen. Dem Tier geht es gut. 🦎 pic.twitter.com/39cWQgvs3A
— Bezirksamt Mitte (@BA_Mitte_Berlin) July 21, 2023

